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13-Jähriger Brite wird Vater

Ein 13-jähriger Junge aus dem britischen East Sussex ist kürzlich Vater geworden. Wie "The Sun" berichtet, hat die Freundin des Teenager vor wenigen Tagen entbunden. Die Diskussion um Jugend und sexuelle Aufklärung erreicht durch den Skandal wieder Aktualität.

Als der noch sehr kindlich wirkende Alfie Patten von der Schwangerschaft seiner Freundin Chantelle Steadman (15) erfuhr, war sie bereits in der zwölften Woche. Erst sechs Wochen später wurde Chantelles Mutter Penny (38) misstrauisch wegen ihrer Gewichtszunahme. Alfie und Chantelle entschieden sich gegen eine Abtreibung des Babies. Die beiden hatten nach eigenen Angaben nur ein einziges Mal ungeschützten Sex, vor vier Tagen kam Maisie Roxanne zur Welt.

Die jungen Eltern mit ihrem Baby Maisie Roxanne

Der 13-Jährige, selbst gerade erst 1,20 Meter groß und noch nicht ein Mal im Stimmbruch, sagte zu seiner Vaterschaft: "Ich wusste nicht, wie es sein würde, Vater zu werden. Ich werde mich trotzdem gut machen und für das Kind sorgen." Tatsächlich war Alfie täglich bei seiner Freundin, während diese im Krankenhaus verweilte. Er wollte der erste sein, der Maisie Roxanne in den Armen hält. Die junge Mutter sagte: "Wir wissen, dass wir einen Fehler gemacht haben, aber wir können es jetzt nicht mehr ändern. Wie werden liebende Eltern sein."

Die Jugendlichen werden von ihren Eltern unterstützt, gerade was die Finanzen betrifft sind sie ahnungslos. Alfie Patten gab zu, nicht mal zu wissen, was Windeln kosten. "Ich denke, es ist sehr viel", meinte der 13-Jährige, der bisher manchmal 10 Pfund Taschengeld von seinem Vater bekam.

Der christliche Verein LIFE lobte, dass die Kinder sich gegen eine Abtreibung entschieden haben, kritisierte aber zugleich die englische Politik der Sexualaufklärung. Einen Negativ-Rekord hat Alfie mit seinen 13 Jahren übrigens nicht gebrochen. Im Jahr 1998 wurde ein Brite bereits im Alter von 12 Jahren Vater.

Bild: www.news.com.au

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