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25 Jahre Swatch-Watches

Bunt, originell und aus Plastik: Die Swatch-Uhr wird 25 Jahre alt! Ungeachtet der Trends und der steigenden Konkurrenz ist die Swatch Uhr immer noch ein Renner.

Nicolas Hayek, der am 19. Februar 80 Jahre alt wurde, rettete mit der Swatch die Schweizer Uhrenindustrie. 25 Jahre sind im Reich der Uhren noch kein nennenswertes Alter; über 200 sind der eher ein Maßstab. Aber die Swatch stellt eine Ausnahme dar - sie ist nun Kult und Sammlerobjekt zugleich.

Im März 1983, als in Zürich die erste Swatch vorgestellt wurde, galt sie noch als "unmögliche Uhr". Eine leichte Plastikuhr mit lediglich 51 Komponenten statt sonst üblicher über 90, die hohe Qualität mit erschwinglichen Preisen kombinierte, hatte man noch nie gesehen. Damals gab es zwölf Modelle, die ab Herbst 1983 einheitlich 50 Franken (heute etwa 31 Euro) kosteten. Bisher sind es rund 5000; insgesamt wurden schon fast 370 Millionen Stück produziert.

Dicolas Hayeker Durchbruch der Swatch-Marke kam erst 1986. Seitdem hat sich die Swatch zur erfolgreichsten Armbanduhr aller Zeiten entwickelt. Immer neue Entwicklungen neben der Plastik-Modelle brachten etwa die "Irony" aus Metall oder die "Swatch Skin Chrono" als weltweit dünnsten Chronografen hervor.

Die Swatch-Philosophie ist in vielerlei Hinsicht anders, als die üblichen Armbanduhr-Denkweisen. Die Uhr soll nicht ein Leben lang Einzelstück bleiben, sondern je nach Gemütszustand, Jahreszeit, Stimmung, Umgebung oder Klima austauschbar sein. Bei der ersten großen Swatch-Auktion 1990 in Mailand mit 99 Modellen wandelt sich die Uhr durch das Auktionshaus Sotheby's zum Kunstgegenstand und erzielt von da an immer höhere Preise.

Die Swatch Group AG ist laut eigenen Angaben nun der weltweit größte Produzent von Fertiguhren und erzielte 2007 einen Umsatz von 3,73 Milliarden Euro.

Quelle: web.de
Bild: Saturn Robot (Flickr)

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