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375 Tote bei Massenpanik in Kambodscha

Der asiatische Staat Kambodscha trägt derzeit Trauer, denn bei einer Massenpanik während des traditionellen Wasserfestes starben mindestens 375 Menschen und über 500 wurden verletzt. Mit dem Fest wird alljährlich in der Hauptstadt Phnom Penh das Ende der Regenzeit gefeiert.

Es war ein Riesenandrang. Laut WELT online seien Millionen in die kambodschanische Hauptstadt gekommen, um das Fest zu begehen. Als einige Menschen in der Masse ohnmächtig wurden, sei die Panik ausgebrochen, berichteten Augenzeugen. Da die Feier auf einer kleinen Insel stattfand, versuchten alle, sich über eine Brücke zu retten.

Die meisten der bisher 375 Toten erstickten oder seien an inneren Blutungen gestorben, berichten Behörden in Kambodscha. Viele seien aber auch totgetrampelt worden oder in den Fluss Bassac in der Hauptstadt Phnom Penh gesprungen. Dort treiben nach wie vor Leichen übers Wasser und bieten ein grausiges Bild.

Berichte, dass Stromkabel herabgefallen seien und viele Menschen durch Stromschläge getötet wurden, dementierten die Behörden in Kambodscha. Ebensowenig sei eine epidemieartige Lebensmittelvergiftung Grund für die Massenpanik gewesen. Kambodschas Ministerpräsident entschuldigte sich bei seinem Volk für die Tragödie. Die Massenpanik beim Wasserfest in der Hauptstadt Phnom Penh, bei der mindestens 375 Menschen starben und über 500 verletzt wurden, sei die größte Katastrophe seit 30 Jahren, als Diktator Pol Pot und die Roten Khmer etwa 1,7 Millionen Menschen während der Bauernrevolution töteten.

Massenpanik in Kambodscha - 375 Tote

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