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38 Tote bei Busunglück in Süditalien

In Süditalien sind am Sonntagabend bei einem schweren Busunglück mindestes 38 Menschen ums Leben gekommen, elf weitere wurden schwer verletzt. Die Nachrichtenagentur Ansa berichtete unter Berufung auf die dortige Feuerwehr, dass unter den Opfern auch zahlreiche Kinder seien. Offensichtlich war der Reisebus mit einer zu hohen Geschwindigkeit auf ein Stauende einer Brückenstraße nahe Avellino in der Region Kampanien aufgefahren, rammte dabei mehrere Autos, durchbrach dann die Leitplanke und stürzte 30 Meter tief in eine Böschung.

Der Unfallort ist nur sehr schwer zugänglich - Rettungskräfte durchsuchten in der Nacht unter schwierigsten Bedingungen das Wrack des Busses. Wie die Presseagentur AP berichtet, befand sich die Gruppe auf einer Rundreise.

Dutzende Leichen wurden aus dem Wrack des Reisebusses geborgen, drei weitere Leichen waren aus dem Bus geschleudert worden und befanden sich unter dem Fahrzeug. Auch der Busfahrer war unter den Todesopfern. Zunächst war unklar, wie viele Menschen sich zum Zeitpunkt des Unglücks in dem Bus befanden, deshalb wurde mit weiteren Opfern gerechnet.

Das Unglück hatte sich auf der Straße A16 zwischen Neapel und Bari ereignet und ist vorerst gesperrt worden. Nach Angaben der Rettungskräfte hatte der Bus diverse Autos auf der Straße gerammt, bevor er selbst in die Tiefe stürzte. Die Straße geht in dem Gebiet bergab und ist von Warnhinweisen zur Geschwindigkeitsbegrenzung gesäumt - dennoch fuhr der Reisebus viel zu schnell. Augenzeugen berichten, der Fahrer hätte Probleme mit den Bremsen gehabt.

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