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50 Jahre nach dem Kennedy-Attentat

Heute vor 50 Jahren war die Welt geschockt: Auf den beliebten und verehrten US-Präsidenten John F Kennedy wurde geschossen und das Oberhaupt der Welt erlag seinen Schussverletzungen. Amerika verlor seinen Anführer, der sein Land und damit den ganzen Planeten zu einem besseren Ort machen wollte. Doch sein Tod hatte viele Folgen, die Kennedy selbst auf keinen Fall gewollt hätte.

Kennedy wollte eine Einigung im Kalten Krieg und die US-Soldaten aus Vietnam abziehen. Diesen Waffengang wollte er den US-Truppen auf jeden Fall ersparen. Doch mit seinem Tod hatte sein Nachfolger Lyndon Johnson den Mut zu Veränderungen offenbar verloren. Der neue Präsident fürchtete offenbar, ihm könne das gleiche passieren, wie JFK. Und er ließ die Truppen in Vietnam. So lange, bis sich der Krieg als totales Desaster herausstellte und auch Befürworter in den USA ihre Meinung langsam änderten.

Das Attentat auf JFK "könne als Warnung an alle zukünftigen Präsidenten gesehen werden", schreibt die TAZ. Und tatsächlich hat sich das Handeln danach etwas verändert. Der Kalte Krieg wurde eher noch kälter und kriegerische Auseinandersetzungen mit anderen Staaten wurden als Kampf für die Freiheit gesehen. Kennedy verstand unter Freiheit aber etwas anderes. Er wollte sich für ein friedliches Miteinander einsetzen.

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Der Wohlfahrtsstaat sollte ausgebaut werden. Das war eins von Kennedys Zielen. Der Blick sollte weg von dem Streben nach maximalen Profit auf das Wohl der Gemeinschaft gerichtet werden. Die Arbeiterklasse sollte nicht unterdrückt, sondern gefördert werden. Attentäter Harvey Lee Oswald hat mit seinen tödlichen Schüssen aber vor genau 50 Jahren die Welt schockiert.

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