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68 Tote bei Flugzeugabsturz in Kirgistan

Bei einem Flugzeugabsturz in Kirgistan sind 68 Menschen ums Leben gekommen. Erst wenige Tage nach der Katastrophe am Flughafen von Madrid, ereignete sich jetzt ein ähnliches Unglück in der mittelasiatischen Republik. Das Flugzeug stürzte kurze Zeit nach dem Start in der Nähe des internationalen Flughafens von Bischkek, der kirgisischen Hauptstadt, ab. Bisher wird als möglicher Grund ein plötzlicher Druckabfall in der Boeing 737 angegeben.

Die Maschine der kirgisischen Fluggesellschaft Itek Air startete in die iranische Hauptstadt Teheran. Wie auch in Madrid wurde ein Terroranschlag bereits ausgeschlossen, kurz nach dem Start meldete der Pilot bereits technische Schwierigkeiten. Daraufhin sei das Flugzeug umgedreht, um zum Flughafen zurückzukehren, stürzte dann aber zehn Kilometer davon entfernt über einem Feld ab.

Die Flugzeuge der Itek Air stehen in der EU auf einer schwarzen Liste und dürfen im europäischen Luftraum nicht fliegen. Die Boeing 737 war bereits 29 Jahre alt, soll aber noch im letzten Monat gewartet worden sein. Ein auf dem Flughafengelände befindlicher US -Luftwaffenstützpunkt schickte Rettungswagen und Feuerwehr an die Unglückstelle nahe Bischkek. Nach Medienberichten sei die Maschine völlig ausgebrannt gewesen.

Kirgistans Regierung meldete, dass von den 90 Passagieren bisher 22 überlebten. Unter den Überlebenden seien auch 17 Mitglieder einer kirgisischen Schulgruppe. An Bord befanden sich 52 Iraner, 24 Kirgisen, drei Kasachen und zwei Kanadier. Nach mehreren Korrekturen der Opferzahl wurde zuletzt bestätigt, dass für 68 Menschen jede Rettung zu spät kam. So lautet die traurige Bilanz des Flugzeugabsturzes in Kirgistan.

Quelle: n-tv.de, stern.de
Bild: YouTube

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