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Abgelehnt: Madonna darf nicht adoptieren

Madonna hat bezüglich ihres Adoptionswunsches einen Rückschlag erlitten, denn sie darf das Malawi Mädchen Mercy doch nicht adoptieren . Nach Berichten der Welt Online hat ein Gericht der Verwaltungshauptstadt Lilongwe den Antrag Madonnas zur Verwunderung vieler abgelehnt. Der Anwalt Madonnas klang noch im Vorfeld des Termins sehr zuversichtlich und auch das Land Malawi selbst stand der Adoption zuversichtlich gegenüber.

Hauptgrund für die Ablehnung sei der Aufenthaltsort der Sängerin gewesen. Madonna und Guy Ritchie hatten bereits 2006 den Jungen David aus Malawi adoptiert, was aber eindeutig gegen die gesetzliche Vorlagen ging. Nach dem malawischen Adoptionsgesetz müssen die Eltern mindestens 18 Monate im Land verbracht haben, bevor eine Adoption gestattet wird. Diese Regel wurde beim ersten Mal anscheinend umgangen, während es dieses Mal zum Tragen kam.

Inoffiziell sei auch Madonnas Status als Ledige ein Grund für die vorsitzende Richterin Esmie Chondo gewesen, der Adoption nicht zuzustimmen. Die Richterin erklärte außerdem, dass es neben einer Adoption auch andere Wege gäbe, Kindern in Malawi zu helfen. Mercy lebe in einem der besten Waisenhäuser des Landes und damit drohe ihr, nach Ansicht der Richterin auch nicht mehr die Armut, in der sie sich nach dem Tod ihrer Mutter wiedergefunden habe.

Madonnas Anwalt Alan Chinula will vor dem Obersten Gerichtshof in Malawi in Berufung, einen neuen Termin gäbe es allerdings noch nicht. Viele Medien haben eine Berufung erwartet, da Madonna als willenstark und teilweise kontrollsüchtig gilt und sich mit einer Absage nicht einfach zufrieden geben würden. Das letzte Wort in der Adoption von Mercy durch Madonna scheint also noch nicht gesprochen.

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