Excite

Am 1. Dezember ist Welt-Aids-Tag

Für viele Menschen bedeutet die Krankheit Aids immer noch so etwas wie ein Todesurteil. In den 80er Jahren gingen viele Menschen, darunter auch Prominente und Stars, daran zugrunde. Bilder von ausgemergelten Körpern und sterbenskrank aussehenden Menschen sind immer noch in den Köpfen vieler.

Doch inzwischen ist die Medizin sehr viel weiter. Dank moderner Therapien ist die Krankheit beherrschbar. Sie ist zwar immer noch nicht heilbar, aber Betroffene können mit Aids ein inzwischen nahezu normales Leben führen. Sie müssen nur die Therapiebestimmungen ihres Arztes genau beachten. Ist dies gewährleistet, breitet sich der HI-Virus im Körper nicht aus und richtet den Infizierten zugrunde.

In der heutigen Zeit geht es eher darum, HIV-positive Menschen nicht zu stigmatisieren. Sie wollen Chancengleichheit im Beruf, das ist oft nicht gewährleistet. Deswegen wird alljährlich am 1. Dezember der Welt-Aids-Tag begangen. Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat ihn 1988 ins Leben gerufen. Und seit 1996 ist die UNAIDS, die Aids-Organisation der Vereinten Nationen, der Organisator dieses weltweit ausgerufenen Tages für Toleranz, Aufklärung und Gleichberechtigung für Aids-Patienten.

In Deutschland machen seit einigen Jahren auch Prominente für den Aids-Tag. Darunter sind Sportler wie Philipp Lahm vom FC Bayern München oder Eisschnellläuferin Anni Friesinger. Auch Schauspielerin Christiane Paul und Rapper Samy Deluxe engagieren sich für den Welt-Aids-Tag. Auch als Nichtprominenter kann man zum Botschafter des Welt-Aids-Tages werden. Man muss sich nur auf der Homepage welt-aids-tag.de registrieren lassen. Das Symbol für den Kampf gegen Aids bleibt nach wie vor die rote Schleife.

Deutschland - Excite Network Copyright ©1995 - 2016