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Amerikanisches Ehepaar lässt ihren Hund klonen

Familie Otto aus dem sonnigen Kalifornen hat sich für 155.000 $ ihren über alles geliebten Hund - Labrador Lancelot - klonen lassen. Ermöglicht hat das die in San Francisco ansässige Firma BioArts International. Der Labrador der Familie Otto war bereits im Januar 2008 gestorben.

Die Familie hatte dem Hund bereits weit vor dem Tod Genmaterial entnehmen und auf Eis legen lassen. BioArts International hat dann im Rahmen einer Versteigerungsaktion im Juli fünf Familien die Chance ermöglicht, ein verstorbenes Familenmitglied auf vier Beinen klonen zu lassen. Familie Otto war eine der Familien, die ausgewählt worden sind.

Die Idee Haustiere zu klonen kam Lou Hawthorne von BioArts International schon 1997, als die Nachricht vom geklonten Schaf Dolly um die Erde ging. Er erwarb daraufhin vom Team, das Dolly geklont hatte, die weltweiten Rechte um Hunde und Katzen zu klonen. 2004 bot er erstmals mit seiner damaligen Firma Genetic Savings and Clone die Möglichkeit an, sich Katzen für den Preis von 50.000 $ klonen zu lassen. Das Unternehmen musste aber aufgrund des unrentablen Verfahrens 2 Jahre später schließen.

Lancelot Encore ist in Korea bei der Firma Sooam Biotech Research Foundation entstanden und ist nicht der erste kommerziell geklonte Hund für private Zwecke. Ein Jahr zuvor hat die Amerikanerin Bernann McKinney sich drei Welpen ihres verstorbenen Pitbull Terriers Booger durch die südkoreanische Biotech-Firma RNL klonen lassen. Der geklonte Labrador Lancelot Encore lebt nun wieder mit neun weiteren Hunden, zehn Katzen und sechs Schafen auf dem großzügigen Grundstück der Familie Otto.

Die Klon-Story:

Quelle: FAZ, N-TV, SKY
Bild: YouTube

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