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Angela Merkel hilft Israel

Insgesamt drei Tage verbringt Bundeskanzlerin Angela Merkel in Israel.

Zusammen mit einigen Kabinettsmitgliedern, wie Außenminister Frank-Walter Steinmeier, Verteidigungsminister Franz Josef Jung, Familienministerin Ursula von der Leyen und Justizministerin Birgitte Zypries, nimmt die Bundeskanzlerin heute an den ersten deutsch-israelischen Regierungskonsultationen teil.

Ihr Programm für die Tage in Israel:

Am Sonntag besuchte Angela Merkel das Grab von Israels Staatsgründer Ben Gurion und heute Morgen wird sie einen Kranz an der Holocaust-Gedenkstätte in Yad Vashem niederlegen. Dienstag Nachmittag wird sie außerdem vor dem israelischen Parlament eine Rede halten, was eine große Ehre ist, da sie die erste Bundeskanzlerin ist, die dort sprechen darf.

Ihre Kernaussage der Rede: Um einen erfolgreichen Nahostfrieden zu erhalten, müssen alle Parteien zu schmerzlichen Zugeständnissen bereit sein.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist Irans Atomprogramm, welches in Israel kein außenpolitisches Problem, sondern eine Frage darstellt, die über Leben und Tod entscheidet. Daher fordern viele, dass die Deutschen ihre Wirtschaftsbeziehung zu Iran abbrechen mögen. Schließlich seien die Solidaritätsbeteuerungen für das Existenzrecht Israels wenig wert, wenn Iran irgendwann doch die Atombombe habe. So lautet der Appel eines Kibbuz-Mitglieds in Sde Boker an Merkel: "Helfen Sie uns beim Kampf gegen Ahmadinedschad."

Israel und Deutschland beginnen also ein neues Kapitel in der deutsch-israelischen Beziehung und in Zukunft wollen die Länder noch enger zusammenarbeiten. Und das in allen möglichen Sparten wie dem Jugendaustausch, der Forschung und dem Militär.

Quelle: Welt.de
Bild: goisraelgermany (Flickr)

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