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Weißrussland: U-Bahn-Bomber gestehen

Die mutmaßlichen Terroristen, die am Montag eine Bombe in der U-Bahn in Minsk explodieren ließen, haben offenbar die Tat nun gestanden. Gleichzeitig klärten sich dabei auch andere Verbrechen aus der Vergangenheit auf. Zwölf Menschen starben bei dem Anschlag am Montag.

Der Anschlag ereignete sich in der U-Bahn-Station Oktjabrskaja, die sehr nahe an dem Büro des weißrussischen Präsidenten Alexander Lukaschenko liegt. Ziemlich schnell wurden mehrere Tatverdächtige festgenommen. Zudem verdächtige Lukaschenko die Opppsition, diesen Anschlag geplant zu haben.

Ein Mann wurde per Videoaufnahme überführt. Die Kameras in der U-Bahn-Station nahmen den Festgenommenen dabei auf, wie er eine Tasche hinter einer Bank platziert und dann die Station verlässt. Neben den zwölf getöteten Menschen war der Mann mitsamt seinen Komplizen noch für über 200 Verletzte verantwortlich.

Drei Verdächtige seien es insgesamt gewesen. Und inzwischen soll das Trio die Tat gestanden haben. Präsident Lukaschenko gab außerdem via TV bekannt, dass die Verdächtigen sich auch für die Anschläge aus den Jahren 2005 und 2008 verantwortlich zeigten. Allerdings handelt es sich um das Staatsfernsehen und Alexander Lukaschenko ist eher als machtgieriger Potentat bekannt, deswegen sind die Infos und Anschuldigungen gegen die Opposition mit Vorsicht zu genießen.

Alexander Lukaschenko spricht im Staats-TV

Bild: YouTube

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