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Australier missbrauchte Tochter über 30 Jahre und zeugte vier Kinder

Wieder einmal wird ein schier unglaublicher Fall von sexuellem Missbrauch und familiärem Inzest bekannt – nach den Fällen des Österreichers Joseph Fritzl sowie des Kaliforniers Phillip Garrido wird jetzt ein über 60-jähriger Australier aus Melbourne beschuldigt, seine Tochter über 30 Jahre lang sexuell missbraucht und mit ihr sogar vier Kinder gezeugt zu haben.

Wie der Stern mit Bezug auf die australische Tageszeitung "The Age" berichtet, wird dem Vater Missbrauch in insgesamt 83 Fällen zur Last gelegt. Begonnen haben soll das Martyrium bereits in den späten 70er Jahren, als die Tochter gerade einmal elf Jahre alt war. Obwohl noch nicht allzu viele Details aus Gründen der Schweigepflicht bekannt geworden sind, scheinen zahlreiche Fehler auch auf Seiten der Behörden begangen worden zu sein.

So schritten diese nicht ein, obwohl die junge Frau vier behinderte Kinder zur Welt brachte, von denen eines nicht überlebte. Auch soll sie bereits im Jahre 2005 erstmals versucht haben, mit ihrer Horror-Geschichte an die Öffentlichkeit zu gehen, dem Fall sei aber nicht intensiv nachgegangen worden sein, so dass sie im Laufe der damaligen Ermittlungen ihre Aussage auf Druck des Vaters wieder zurück zog.

Auch die Ehefrau des Vergewaltigers habe nach eigenen Angaben nichts von den sexuellen Übergriffen des Vaters mitbekommen, und das, obwohl Tochter und Enkel bis 2005 unter einem Dach gewohnt hatten. Endlich vollkommen ans Licht kam das ganze Ausmaß dieses sexuellen Missbrauchs, nachdem die Tochter Ende 2008 noch einmal zur Polizei ging und anschließende DNA-Tests die Vaterschaft bestätigten. Im November startet der Prozess gegen den über 60-jährigen Vater aus Melbourne.

Bild: another_activist (Flickr), Puamelia (Flickr)

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