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Ballon mit Jungen an Bord entpuppt sich als "heiße Luft"

Für einige Stunden herrschte der sechsjährige Junge Falcon aus Colorado beinahe in den gesamten Vereinigten Staaten für Aufregung. Weil man davon ausging, dass sich der Junge aus Versehen und allein an Bord eines selbst gebauten Heißluftballons befand, herrschte größte Alarmbereitschaft.

Die Nationalgarde, Hubschraube, Privatflugzeuge, die Polizei und die Feuerwehr fahndeten gemeinsam nach dem vermissten Jungen und versuchten das vermeintliche Kind aus dem silbernen Heißluftballon zu retten. Nach einigen Stunden sackte der mit Helium gefüllte Ballon immer weiter ab und kam auf einem Acker zur Landung, sofort eilten hektische Hilfskräfte heran, die Kamerteams waren natürlich live dabei.

Dann aber stellte sich zur Überraschung aller heraus, dass die kleine Ballon-Gondel, in der der sechsjährige Falcon vermutet worden war, vollkommen leer war. Dieser hatte sich nach einer Schelte seines Vaters stundenlang in einem Pappkarton auf dem Dachboden seines Hauses versteckt. Zufällig hatte sich der vom Vater gebaute Ballon vom Boden gelöst und war allein abgehoben.

Die Reportage der Ballon-Landung

Schnell fanden sich viele Leute, die angeblich gesehen haben wollten, wie Falcon in die Gondel geklettert sei. Und auch während des Fluges gab es Meldungen darüber, dass der Junge vom Himmel gefallen sei. Klassischer Fall von Hysterie... Während des vermuteten Blindflugs des Jungen wurden zwischenzeitlich sogar die anliegenden Flughäfen gesperrt, Falcon aber saß die ganze Zeit weit entfernt vom Ballon in seinem Versteck.

Quelle: Telegraph.co.uk
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