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Barack Obama - Geburtsurkunde als Werbung

Nach dem Trubel um die Herkunft des amtierenden US-Präsidenten, wirbt Barack Obama nun mit Geburtsurkunde für seinen nächsten Wahlkampf. Neben der ganzen Welt- und Inlandspolitik muss sich das amerikanische Staatsoberhaupt noch mit ganz anderen Problemen herumschlagen: Politische Gegner von Obama hatten behauptet, der Präsident sei gar nicht in den Vereinigten Staaten geboren worden. Somit hätte er gar nicht erst für das Amt des Präsidenten kandidieren, geschweige denn, gewählt werden dürfen.

Die Diskussion um die Geburtsurkunde zog sich über einige Tage, doch der Präsident bewies Humor: Selbst bei seinem feierlichen Abendessen im Weißen Haus scherzte er vor der versammelten Politiker-Riege und diversen Promis und verpasste auch Milliardär Donald Trump, sowie einigen seiner künftigen Rivalen einen Seitenhieb.

Im Video-Mitschnitt der Associated Press kann man die Rede mitverfolgen: Niemand sei glücklicher, diese Geburtsurkunden-Sache möglichst schnell zu den Akten zu legen, als Donald Trump. Schließlich könne er sich dann wieder den wichtigen Dingen widmen, sowas wie 'Wurde die Landung auf dem Mond gefälscht?', 'Was ist wirklich in Roswell passiert?' und 'Wo sind Biggie und Tu-Pac?'

Der Präsident legte schließlich das umstrittene Dokument vor und wie N-TV berichtet, wurde er demnach am 04. August 1961 um 19:24 Uhr in einer Klinik im US-Bundesstaat Hawaii geboren. Die Geburtsurkunde ließ er nun sogar auf T-Shirts und Kaffeetassen drucken, mitsamt seinem Konterfei und dem Slogan 'Made In The USA'. Für umgerechnet etwa 10,50 Euro können Amis die Produkte bestellen und damit für den anstehenden Wahlkampf spenden.

Seine Wahlkampfmanagerin Julianna Smoot erklärte, wenn selbst die Fakten das Gerücht nicht aus der Welt schaffen könnten, solle es zumindest für gute Laune sorgen. Der Präsident selber sagte, er könne sich nicht die ganze Zeit die Geburtsurkunde an die Stirn heften. Seine Befürworter können sie nun aber sehr wohl als T-Shirt tragen, denn Barack Obama hat seine Geburtsurkunde nun als Werbemittel für seinen anstehenden Wahlkampf eingesetzt.

- Hier der Seitenhieb von Barack Obama an Donald Trump:

Bild: barackobama.com

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