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Barack Obama ist als Präsident vereidigt

Vor gut zwei Monaten feierte Barack Obama einen triumphalen und klaren Wahlsieg bei der Wahl zum US-Präsidenten. Nun sprach er den Eid, schwörte auf Bibel und Verfassung und tritt seine zweite Amtszeit an. Obama kündigte an, dass es schwierige Entscheidungen zu treffen gibt.

Vor dem Kapitol in Washington fand die Vereidigung statt. Obama erklärte dabei, dass ein "Jahrzehnt des Krieges beendet" sei. Nun gäbe es andere Aufgaben, die zu bewältigen sind. Der alte und neue US-Präsident will sich vor allem die Sozialpolitik vornehmen und die Strukturen verbessern. Er sei sich aber durchaus darüber bewusst, dass die Amerikaner sehr skeptisch gegenüber solchen Neuerungen seien und nicht daran glauben, dass alles Übel von der Regierung beseitigt werden könne.

Auch die wirtschaftliche Erholung sei eine Aufgabe, die ganz oben auf der Agenda stehen würde. Das Haushaltsdefizit und die Kosten für die Gesundheit müssten verringert werden. Obama strebt soziale Gerechtigkeit an und erklärte ganz deutlich: "Es kann unser Land nicht Erfolg haben, wenn es der schrumpfenden Gruppe der Wenigen sehr gut geht und die wachsende Gruppe der Vielen kaum durchkommt." Er wolle die Gleichheit aller Bürger durchsetzen.

Den Klimawandel will der US-Präsident ebenfalls nicht aus den Augen verlieren. In seiner Amtszeit werde verstärkt auf erneuerbare Energien gesetzt, versprach Obama. Und Streitigkeiten mit anderen Staaten würden in Zukunft friedlich beigelegt, nicht mehr mit Krieg. "Nicht weil wir naiv die Gefahren übersehen, sondern um nachhaltiger Misstrauen und Furcht abzubauen", sagte er. In vier Jahren wird sich Obama an seinen Worten messen lassen müssen, denn dann wird Bilanz gezogen.

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