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Basejumper suchen den Kick hoch über der Stadt

Während es für andere vielleicht schon nervenaufreibend genug ist, ohne Sicherheitsleine auf eine Leiter zu klettern, erzählt Focus-Online in seiner regelmäßigen "Playboy-Reportage" derzeit die Geschichte junger Menschen, die aus einem ganz anderen Holz geschnitzt sind.

Es geht um Basejumper. Noch nie gehört?

Basejumper suchen in den Metropolen Deutschlands und der Welt den ultimativen Kick – ausgestattet mit einem Fallschirm stürzen sie sich illegal von den Dächern der Stadt. Und weil es sich ja meistens auch nicht um die eigenen Hochhausdächer handelt, nennt sich der dazu passende Straftatbestand im Juristendeutsch schlicht Hausfriedensbruch.

Die Basejumper sind also auf eine straffe Organisation ihrer Vorhaben angewiesen. Geheimer Treffpunkt, schnell auf´s Dach, unten wartet ein Kumpel mit Fluchtwagen und nach der manchmal unsanften Landung – schnell weg.

Kein Spot kann dabei hoch genug sein, kein Ort zu spektakulär. Die Szene ist international, allein in Deutschland gibt es wohl 100 Basejumper, etwa ein gutes Dutzend in Berlin.

Zu diesem Dutzend zählen auch Mirko und Jojo, wohnhaft im berüchtigten Stadtteil Neukölln. Im Zuge der Reportage erklären sie, wie sie sich kennengelernt haben, wie akribisch sie ihre „Einsätze“ planen und abstimmen und was das Basejumpen für sie bedeutet. Auch erzählen sie von der ständigen Besorgnis ihrer Freundinnen...

Nicht zu Unrecht machen diese sich Sorgen. Im vergangenen Jahr zahlten weltweit 14 Basejumper für ihr waghalsiges Hobby mit dem Leben. Darunter Schweizer, Amerikaner und Russen. Ein Deutscher war nicht darunter, aber ob allein dies das Springen sicherer macht ist fraglich.

Impressionen des Base-Jumping



Quelle: Focus-Online
Bild: YouTube

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