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Beckenbruch: Angela Merkel verletzt sich beim Ski-Langlauf

Die Bundeskanzlerin hat sich verletzt: Angela Merkel ist beim Skiurlaub in der Schweiz beim Langlauf gestürzt und hat sich eine "schwere Prellung verbunden mit einem unvollständigen Bruch im linken hinteren Beckenring" zugezogen. Der Sturz sei bei niedriger Geschwindigkeit passiert, das teilte Regierungssprecher Steffen Seibert jetzt mit.

Für drei Wochen verordneten die Ärzte nun strengste Bettruhe. Sollte sie dennoch einige Schritte gehen wollen, so sei sie auf Gehhilfen angewiesen. Aufgrund der Verletzung musste Angela Merkel einige Reisen und Termine platzen lassen. Für den Mittwoch war ein Antrittsbesuch in Polen geplant, außerdem wollte die Bundeskanzlerin den neuen luxemburgischen Ministerpräsidenten Xavier Bettel in Berlin empfangen.

Am Mittwoch wird sie allerdings ihre heimischen vier Wände verlassen und die nächste Kabinettsitzung selbst leiten, teilte Seibert mit. Die restlichen Geschäfte wird Angela Merkel allerdings von zu Hause aus erledigen. Der Unfall ereignete sich übrigens schon im Jahr 2013. Allerdings dachte Merkel, dass sie lediglich eine starke Prellung habe.

Doch als sie aus den Weihnachtsferien im schweizerischen St. Moritz nach Berlin zurückkehrte, stellten die Mediziner einen Bruch des Beckenrings fest. Dieser verbindet die Beine mit dem Rumpf. Durch einen Bruch wird der Beckenring instabil, oft müssen die Patienten operiert werden. Bei der Kanzlerin handelt es sich um eine sogenannte Infraktion, einen unvollständigen Bruch. Mit viel Ruhe und wenig Bewegung werde es wieder heilen.

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