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Berlin – Regionalexpress rast in Güterzug, 24 Menschen verletzt

In der Nacht zum Freitag ist es in Karow im Norden Berlins zu einem schweren Unfall gekommen – ein Regionalexpress raste nahe eines Bahnhofs in einen Güterzug, der zu allem Unglück Flüssiggas geladen hatte. Dieses blieb aber wie durch ein Wunder unversehrt. Alle 24 Menschen, die zum Zeitpunkt des Unfalls an Bord des Regionalexpresses waren kamen mit dem Leben davon, einige aber mussten im Krankenhaus behandelt werden.

Die genauen Umstände und Ursachen des Unfalls, der sich gegen 22.18 Uhr am S-Bahnhof Karow ereignete, sind bislang völlig unklar. So sei nicht geklärt, ob der Güterzug stand oder in Bewegung war, noch wie es zu der Kollision kommen konnte. Der Lokführer des Regionalexpresses wurde am schwersten verletzt, er wurde in seiner Führerkabine eingeklemmt und musste von der Feuerwehr befreit werden.

Die Feuerwehr rückte sofort mit 147 Leuten an, zudem musste ein 150-Tonnen-Krahn aufgefahren werden, um den entgleisten Triebwagen von den Schienen zu bekommen. Von einem großen Glück aber kann sicherlich gesprochen werden, dass keiner der insgesamt 23 Wagons des Gefahrenguttransportes in Mitleidenschaft gezogen wurden. Wäre bei dem Unfall auch Flüssiggas ausgetreten, hätte der Regionalexpress leicht ein Inferno auslösen können.

Quelle/Bild: Screenshot Tagesschau

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