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Beschuldigter im Bus-Mord aus Kanada bittet um Hinrichtung

Der mutmaßliche Bus-Mörder Vince Weiguang Li, der vergangenen Freitag in einem Greyhound-Bus in Kanada auf brutale Weise einen ihm unbekannten mit einem Messer tötete und im Anschluss bestialisch schändete, – wir berichteten – bat nun vor Gericht darum, hingerichtet zu werden.

Nachdem der vor einigen Jahren eingewanderte Chinese die ersten Tage noch zu den Vorwürfen geschwiegen hatte, gab der 40-jährige nun zu verstehen, dass er das Ausmaß seines Bus-Mordes verstünde. Der Richter aber bezweifelte dies und ordnete für die nächsten Tage eine psychologische Untersuchung Lis an.

Auf die meisten Fragen des Richters antwortete Li nur mit Kopfschütteln oder Kopfnicken, erst am Ende sagte er wohl ganz leise: "Bitte töten Sie mich." Mehrere Journalisten und Reporter meldeten, diesen Satz ebenfalls vernommen zu haben.

Auch weigerte sich Weiguang Li bislang, die Hilfe eines Anwalts in Anspruch zu nehmen. Dies wird sich vielleicht bis zum 8. September ändern, dann steht der nächste Verhandlungstermin auf dem Plan. Hingerichtet kann Li wegen seines Bus-Mordes aber – wie er es wünscht – glücklicherweise nicht. Die Todesstrafe wurde in Kanada bereits 1962 abgeschafft.

Warten wir ab, wie es im Bus-Mord-Fall weiter geht...

Quelle: Welt-Online
Bild: YouTube

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