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Beyoncé soll 100 Millionen Dollar zahlen

Ein Computerspielhersteller verklagt Popdiva Beyoncé auf 100 Millionen Dollar. Der Hersteller Gate Five wollte mit der Sängerin ein Tanzspiel auf den Markt bringen, das Ende 2011 erscheinen sollte. Nun wirft die Firma Beyoncé Vertragsbruch vor.

Obwohl die Entlohnung der Sängerin für ihren Beitrag für das geplante Tanzspiel 'Starpower: Beyoncé' im Voraus geklärt worden war, forderte Beyoncé nach Angaben von Gate Five in einer entscheidenden Phase der Entwicklung plötzlich mehr Geld. Kurz darauf zog sie sich ganz aus dem Deal zurück, was der Computerspielhersteller als Vertragsbruch ansieht.

Mit dem Rückzug von Beyoncé bekam auch der Hauptgeldgeber kalte Füße und ließ das Projekt fallen. Gate Five war dadurch gezwungen, eine Woche vor dem Weihnachtsfest 2010, 70 Mitarbeiter zu entlassen. Die Firma gibt die Schuld dafür Beyoncé, die mit ihrer Gefühllosigkeit den entlassenen Mitarbeitern das Weihnachtsfest verdorben hätte. Der Betrag von 100 Millionen Dollar setzt sich aus den bisher in die Entwicklung des Spiels investierten Geldern und den erwarteten Gewinnen aus dem Verkauf zusammen, die Gate Five nun entgehen.

Beyoncé hat sich bislang nicht zu den Vorwürfen geäussert. Sie und Ehemann Jay-Z befinden sich gerade in Europa um die neue Single 'Run The World (Girls)' vorzustellen. Da 100 Millionen Dollar auch für einen Superstar wie Beyoncé kein Pappenstiel sein dürften, sollten sie vielleicht überlegen, ihren Europaaufenthalt auf unbestimmte Zeit auszudehnen oder gleich in einem Land ohne Auslieferungsabkommen abzutauchen...

Quelle: gala.de, tmz.com, a1.net
Bild: nonu photography/flickr.com, Alex Johnson/flickr.com

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