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Bilanz zum Hurrikan Irene weist mindestens 40 Todesopfer aus

Die Angst vor dem Hurrikan Irene war nicht nur wegen der Erfahrungen mit Kathrina in New Orleans vor einigen Jahren ungemein groß - bevor der bis zu eintausend Kilometer große Wirbelsturm auf die Ostküste der USA zu treffen drohte, war gemeinhin von einer Gefahr für über 60 Millionen Amerikaner die Rede. Große Teil von New York wurden evakuiert, Menschen flüchteten ins Inland, verbarrikadierten ihre Häuser und legten Vorräte an.

Aber ganz so dramatisch wurde es nicht, die Schäden hielten sich in Grenzen und Irene zeigte sich letztlich doch nicht von ihrer dramatischsten Seite. Doch auch ohne die ganz große Katastrophe fällt die Bilanz des Hurrikans alles andere als rosig aus - die Behörden mussten ihre Angaben zu den Todesopfern nun auf mindestens 40 anheben. Die meisten Menschen kamen im Zuge der heftigen Winde durch umstürzende Bäume und Wassermassen um, die Zahl könnte in den kommenden Tagen noch einmal steigen.

Insgesamt in elf Bundesstaaten mussten Tote beklagt werden, zudem leiden Hunderttausende derzeit noch unter massiven Stromausfällen. Da vielerorts die Leitungen noch in antiquierter Weise überirdisch verlegt sind, fehlt nach dem Hurrikan besonders in ländlichen Regionen nun die Anbindung ans Netz. Bis alle Stromnetze wieder hergestellt sind, dürften Wochen vergehen, schon jetzt werden die Kosten insgesamt auf stolze sieben Milliarden Dollar geschätzt.

Doch auch diese Zahl blieb letztlich deutlich hinter den Befürchtungen zurück - als im Vorfeld die Hysterie immer größer wurde, kursierten schon offizielle Schätzungen im Maßstab von 600 Milliarden Dollar. Doch noch ist die Gefahr nicht vollkommen gebannt, derzeit gibt es Anzeichen, dass sich im Atlantik ein neuer Hurrikan zusammenbrauen könnte. Bleibt zu hoffen, dass die Bilanz des Hurrikan Irene nicht durch einen weiteren Sturm verschlimmert wird...

Quelle: Focus.de

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