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Alessandro Volta - seine wichtigsten Erfindungen

Alessandro Giuseppe Antonio Anastasio Graf von Volta kam am 18. Februar 1745 in Como, Italien, als Sohn einer wohlhabenden Familie zur Welt. Fünf seiner acht Geschwister wurden Priester, Alessandro sollte eigentlich die Juristenlaufbahn einschlagen. Aber es kam anders - er wurde Physiker.

Er beschäftigte sich im Selbststudium mit Büchern über Elektrizität und korrespondierte schon früh mit führenden Gelehrten auf dem Gebiet. Beccaria, ein Physik-Professor aus Turin, hatte ihm geraten, sich besonders auf die experimentelle Arbeit zu konzentrieren.

Im Jahr 1769, mit 24 Jahren, veröffentlichte Alessandro Volta dann seine erste physikalische Arbeit, fünf Jahre später wurde er Direktor der staatlichen Schule in Como und 1775 wurde er schließlich zum Professor für Experimentalphysik an der Schule in Como benannt.

Im Jahr 1775 erfand Alessandro Volta den Elektrophor - damit konnte durch Influenz statische Elektrizität erzeugt und transportiert werden. Mit dieser Erfindung erlangte der damals 30-Jährige Bekanntheit in ganz Europa.

Ein Jahr später 1776 entdeckte Volta Methan in den aufsteigenden Gasblasen der Sümpfe am Lago Maggiore. Er begann mit dem brennbaren Gas herumzuexperimentieren und erfand die Volta-Pistole, eine Art Gasfeuerzeug. Diese nutzte er als Eudiometer, als als Messgerät für den Sauerstoffgehalt in Gasen.

Zudem konstruierte er mit dem Methan stetig brennende Lampen.

Ein Jahr später 1776 entdeckte Volta Methan in den aufsteigenden Gasblasen der Sümpfe am Lago Maggiore. Er begann mit dem brennbaren Gas herumzuexperimentieren und erfand die Volta-Pistole, eine Art Gasfeuerzeug. Diese nutzte er als Eudiometer, als als Messgerät für den Sauerstoffgehalt in Gasen.

Zudem konstruierte er mit dem Methan stetig brennende Lampen.

1778 wurde Alessandro Volta zum Professor für Physik an die Universität von Pavia berufen. Eine seiner Erfindungen, die er dort gemacht hatte, ist das Elektroskop aus dem Jahr 1783, dass zur Messung kleinster Elektrizitätsmengen diente.

Zudem teilte er seine Messungen in Einheiten ein, unter Einführung von den sogenannten Spannungseinheiten (auch das Wort "Spannung" stammt von Volta) und er formulierte die Proportionalität von Ladung und Spannung in einem Kondensator.

1792 erfuhr Volta von den Frosch-Experimenten des Anatomen Luigi Galvani. Dieser hatte auf eine animalische Elektrizität geschlossen, Volta aber erkannte die wahre Ursache der Muskelzuckungen, die nämlich durch äußere Spannungen, wie Kontaktelektrizität hervorgerufen werden.

Die beiden Wissenschaftler verfielen in Streit und bald war ganz Europa gespalten wegen des "Galvanismus".

Für Volta ergaben sich daraus aber langjährige Untersuchungen zur Kontaktelektrizität und nur deshalb konnte er schließlich seine bahnbrechendste Erfindung machen: Die der Batterie.

1792 erfuhr Volta von den Frosch-Experimenten des Anatomen Luigi Galvani. Dieser hatte auf eine animalische Elektrizität geschlossen, Volta aber erkannte die wahre Ursache der Muskelzuckungen, die nämlich durch äußere Spannungen, wie Kontaktelektrizität hervorgerufen werden.

Die beiden Wissenschaftler verfielen in Streit und bald war ganz Europa gespalten wegen des "Galvanismus".

Für Volta ergaben sich daraus aber langjährige Untersuchungen zur Kontaktelektrizität und nur deshalb konnte er schließlich seine bahnbrechendste Erfindung machen: Die der Batterie.

Die größte und erfolgreichste Erfindung von Alessandro Volta ist die Voltasche Säule, die er um 1800 konstruierte. Es handelte sich um die erste, funktionierende Batterie überhaupt und sie bestand aus Schichten von Kupfer- und Zinkplatten, die mit Säure getränkt waren.

Die Bedeutung dieser Erfindung war enorm, sie ermöglichte im folgenden Jahrhundert die Erforschung von magnetischen Eigenschaften, von elektrischen Strömen sowie der Anwendung von Elektrizität in der Chemie.

Keine Erfindung aber eine Idee: Angeblich hat Alessandro Volta in seinen Schriften erste Ideen für Telegraphen und zum Gay-Lussac-Gesetz (die Volumenausdehnung von Gasen proportional zur Temperatur) festgehalten haben.

Im 19. Jahrhundert erhielt Alessandro Volta die wohl höchste Auszeichnung, die einem Physiker zuteil werden kann: Die internationale Maßeinheit für elektrische Spannung wurde mit "Volt" betitelt.

Im 19. Jahrhundert erhielt Alessandro Volta die wohl höchste Auszeichnung, die einem Physiker zuteil werden kann: Die internationale Maßeinheit für elektrische Spannung wurde mit "Volt" betitelt.

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