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Nicht gesucht, aber gefunden: 10 zufällige Erfindungen

LSD
Im Jahr 1943 entdeckte Albert Hofmann zufällig das LSD - eigentlich war er mit Arzneimittelforschungen rund um Getreidepilze zur Kreislaufstimulanz beschäftigt.

Dabei entsannt auch ein Stoff, das Diethylamid LSD-25, der bei Tierversuchen Unruhe unter den Tieren auslöste. Hofmann selbst erlebte in Selbsttest zu Hause die psychedelische und halluzinative Wirkung des Stoffes.

Derzeit gilt LSD als Droge und ist illegal, allerdings wird es in einigen Ländern als verschreibungspflichtiges Medikament in der Psychotherapie eingesetzt. In Ländern wie Russland und Großbritannien diskutiert man derzeit einen Vorschlag, LSD für die therapeutische Anwendung zu legalisieren.

Fotos: Twitter

Gummi - vulkanisierter Kautschuk
Im Jahre 1839 entdeckte Charles Goodyear den Prozess der Vulkanisierung von Naturkautschuk, der das zähe Material elastischer machte. Eigentlich ging es ihm nur darum, den Kautschuk durch chemische Zusätze haltbarer zu machen.

Als ihm aus Versehen eine Mischung aus Schwefel und Kautschuk auf eine heiße Herdplatte fielen, veränderte sich das Material so, dass es ganz plötzlich neue Eigenschaften hatte. Entstanden war der Gummi - ein vulkanisierter Kautschuk, der weniger brüchig, elastisch und haltbarer war als das Ausgangsprodukt. Der Erfolg kam schnell - eine Welt heute, ohne den Gummi, ist kaum vorstellbar!

Süßstoff
Das Saccharin soll 1878 bei einem Experiment mit Kohlenteer zufällig entdeckt worden sein. Als ein Versuch missglückte und das Gebräu überkochte, soll der Chemiker Constantin Fahlberg ein süßes Aroma an Händen und Armen entdeckt haben. Ein Jahr später kam "der Zucker für Arme" auf den Markt - der wesentlich billigere, 450-mal süßere Zuckerersatzstoff war aber umstritten - zuerst wegen der Konkurrenz zur Zuckerindustrie und später, weil angenommen wurde, dass Saccharin Krebs auslösen könne.

Süßstoff
Das Saccharin soll 1878 bei einem Experiment mit Kohlenteer zufällig entdeckt worden sein. Als ein Versuch missglückte und das Gebräu überkochte, soll der Chemiker Constantin Fahlberg ein süßes Aroma an Händen und Armen entdeckt haben. Ein Jahr später kam "der Zucker für Arme" auf den Markt - der wesentlich billigere, 450-mal süßere Zuckerersatzstoff war aber umstritten - zuerst wegen der Konkurrenz zur Zuckerindustrie und später, weil angenommen wurde, dass Saccharin Krebs auslösen könne.

Penicillin
Die Entdeckung des Penicillins gilt als "Ikone" unter den Beispielen dafür, wie die Wissenschaft oft nur durch Zufall neue, große Entdeckungen macht.

Im Fall des Penicillins, begann die Entdeckung mit einer verschimmelten Bakterienkultur. Alexander Fleming hatte im Jahr 1928, vor dem Sommer, eine Agarplatte mit Bakterien beimpft - und erst im Herbst wieder heraus geholt. Auf dem Nährboden selbst wuchs ein Schimmelpilz, in seiner unmittelbaren Nachbarschaft hatten sich aber keine Bakterien vermehrt. Den Pilz, der folglich eine bakterientötende Wirkung hatte, nannte er Penicillin.

Allerdings kam Fleming trotz dieser Entdeckung nicht auf die Idee, das Penicillin als Medikament einzusetzen. Dies geschah erst rund zehn Jahre später, als andere Wissenschaftler weitere Test mit dem Pilz machten.

Chips
Der New Yorker Koch George Crum war es im jahr 1853 leid, dass sich einer seiner Kunden immer über zu dick geschnittene Bratkartoffeln beklagte - also schnitt er sie so dünn wie möglich und frittierte sie, bis sie ganz knusprig waren. Der Kunde war zufrieden.

Bis die Kartoffelchips aber weltweit ihren Siegeszug antraten, vergingen noch Jahrzehnte.

Cognac
Der Cognac wurde im Mittelalter, im 12. Jahrhundert, zufällig "entdeckt" - eigentlich wollte man damals durch Destillation Wein haltbarer und transportfähiger machen. Heraus kam ein neues Getränk, dass von den Holländern zunächst als Brandewijn bezeichnet wurde. Später kam dann das englische Wort Brandy auf. Und weil sich zur Herstellung des Brandy besonders Weine aus der Region Cognac in Frankreich eigneten, wurde in der Folge dann das Getränk als Cognac bezeichnet.

Cognac
Der Cognac wurde im Mittelalter, im 12. Jahrhundert, zufällig "entdeckt" - eigentlich wollte man damals durch Destillation Wein haltbarer und transportfähiger machen. Heraus kam ein neues Getränk, dass von den Holländern zunächst als Brandewijn bezeichnet wurde. Später kam dann das englische Wort Brandy auf. Und weil sich zur Herstellung des Brandy besonders Weine aus der Region Cognac in Frankreich eigneten, wurde in der Folge dann das Getränk als Cognac bezeichnet.

Mikrowelle
Ursprünglich wurden die Geräte als Radar im Zweiten Weltkrieg eingesetzt. Als aber im Jahr 1949 der Krieg beendet war, entdeckte Ingenieur Percy Spencer zufällig, dass die Mikrowellen einen Schokoriegel, den er in seiner Tasche getragen hatte, zum Schmelzen brachte. Fasziniert davon, wagte Dr. Spencer ein weiteres Experiment mit Popcorn. Der Rest ist Geschichte.

Röntgenstrahlen
Wilhelm Röntgen war im Jahr 1895 zu Tode erschrocken, als er nach einem Experiment plötzlich sein eigenes Skelett als Bild auf einer Metallplatte entdeckte. Nur sieben Wochen später reichte er einen Bericht darüber zur Veröffentlichung ein.

Die eigentliche Bedeutung Wilhelm Röntgens waren wohl weniger die Strahlen selbst - diese sollen sogar schon vorher von anderen Wissenschftlern entdeckt worden sein - als die Tatsache, dass er deren Wichtigkeit früh erkannt hatte und als erster Mensch weiter erforscht hatte.

Und 1901 bekam er für seine Forschungen den ersten Nobelpreis für Physik ein, die hohe praktische Bedeutung der X-Strahlen wurde bei der Ehrung besonders betont.

Slime
, oder auch Blandi Bub genannt, verdanken wir James Wright, der im Jahr 1942 versuchte, ein künstliches Gummi zu entdecken. Am Ende stellte er das Viskose-Gummi her - den bekannten, giftgrünen, zähflüssigen Schleim. Das Produkt kam dann 1976 als Spielzeug auf den Markt und die Blandi Bub-Mania war zeitweise so riesig, dass es sogar ein eigenes Fernsehprogramm , "You Can not Do That on Television", bekam.

Viagra
In Mrthyr Tydfil, einem kleinen Dorf in Wales, wurden im Jahr 1992 Arzneimittel-Tests durchgeführt - eigentlich wollte man ein neues Medikament zur Steigerung der Durchblutung des Herzmuskels finden. Der Erfolg blieb aus - jedenfalls der eigentlich erwünschte, denn ganz andere Körperteile wurden urplötzlich besser durchblutet.

Pfizer brachte schließlich das Potenzmittel im Jahr 1998 unter dem Namen Viagra heraus. Entgegen vieler Irrglauben ist Viagra aber kein Medikament zur sexuellen Stimulation - sondern lediglich ein Mittel gegen erektile Dysfunktionen!

Viagra
In Mrthyr Tydfil, einem kleinen Dorf in Wales, wurden im Jahr 1992 Arzneimittel-Tests durchgeführt - eigentlich wollte man ein neues Medikament zur Steigerung der Durchblutung des Herzmuskels finden. Der Erfolg blieb aus - jedenfalls der eigentlich erwünschte, denn ganz andere Körperteile wurden urplötzlich besser durchblutet.

Pfizer brachte schließlich das Potenzmittel im Jahr 1998 unter dem Namen Viagra heraus. Entgegen vieler Irrglauben ist Viagra aber kein Medikament zur sexuellen Stimulation - sondern lediglich ein Mittel gegen erektile Dysfunktionen!

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