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Und Tschüß : Abschied von Berlins Bürgermeister Klaus Wowereit - die besten Bilder

Heute ist sein letzter offizieller Arbeitstag - was folgt ist der Abschied: Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit geht - wir zeigen die besten Bilder aus 13 Jahren Amtszeit.

Fotos: Twitter

In seinem Amt ist Klaus Wowereit der Dienstälteste Regierungschef eines Bundeslandes in Deutschland. Nun zieht er seinen Hut, endgültig.

Am 26. August 2014 hatte Klaus Wowereit bekannt gegeben, dass er sein Amt als Regierender Bürgermeister von Berlin niederlegen und sich aus der aktiven Politik zurück ziehen will.

Am 26. August 2014 hatte Klaus Wowereit bekannt gegeben, dass er sein Amt als Regierender Bürgermeister von Berlin niederlegen und sich aus der aktiven Politik zurück ziehen will.

Was bleibt sind 13 Jahre Amtszeit - die dank großer Beliebtheit und Akzeptanz bei den Berlinern mit einem rasanten Aufstieg begannen. Und wegen eines Flughafens nun ihr Ende finden.

Klaus Wowereit ist seit dem Jahr 1972 ist Mitglied der SPD - schon zu Studienzeiten (er hat Rechtswissenschaften an der Freien Universität Berlin studiert) engagierte er sich bei den Jusos. Seit dem 2001 war er als Regierender Bürgermeister von Berlin tätig.

Seine Bekanntheit stieg enorm als er 2001 bei einem Sonderparteitag seine Homosexualität öffentlich machte. Mit dem Satz: "Ich bin schwul - und das ist auch gut so." nahm er allen sich anbahnenden Kommentaren, Gerüchten und medialen Ausschlachtungen den Wind aus den Segeln. Sein Statement ist zum geflügelten Wort geworden. Wowereit hat mit seinem Outing auch dafür gesorgt, dass andere Spitzenpolitiker sich getraut haben, öffentlich zu ihrer Homosexualität zu stehen.

Seine Bekanntheit stieg enorm als er 2001 bei einem Sonderparteitag seine Homosexualität öffentlich machte. Mit dem Satz: "Ich bin schwul - und das ist auch gut so." nahm er allen sich anbahnenden Kommentaren, Gerüchten und medialen Ausschlachtungen den Wind aus den Segeln. Sein Statement ist zum geflügelten Wort geworden. Wowereit hat mit seinem Outing auch dafür gesorgt, dass andere Spitzenpolitiker sich getraut haben, öffentlich zu ihrer Homosexualität zu stehen.

Wowereit bekam schnell einen Spitznamen. Und "Wowi" fiel auf - mal positiv, mal negativ. So ließ es sich der Regierende Bürgermeister nicht nehmen, sich viel in der Öffentlichkeit zu zeigen. Er hatte Auftritte im Fernsehen, war bei Eröffnungen oder Bällen anwesend und er setzte sich für den CSD ein - den Christopher Stree Day, eine Schwulenparade in Berlin (und weltweit).

Das brachte ihm den Ruf als Party-Bürgermeister ein. Viele fanden das gut. Andere kritisierten ihn für mangelnde Ernsthaftigkeit.

Hier zum Beispiel trinkt er Sekt. Aus einem Damenschuh.

Klaus Wowereit und Berlin - er tat viel, um die deutsche Hauptstadt noch bekannter und beliebter zu machen. Über die leeren Haushaltskassen sagte er "Berlin ist arm - aber sexy". Und für die Bezeichnung der Hauptstadt-Werbekampagne "be Berlin" wurde er 2008 zum "Sprachpanscher des Jahres" gekührt.

Was Klaus Wowereit am Ende seine Beliebtheit gekostet hat, waren aber nicht sonderbare Bilder oder zu viele Parties. Der Flughafen, das Milliardengrab BER, war Schuld. Viele Berliner sind überzeugt davon, dass Klaus Wowereit Schuld daran hat, das dieser bis heute nicht eröffnet werden konnte.

Ab dem 21. Oktober 2003 saß Klaus Wowereit im Aufsichtsrat der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH, neben drei anderen Vertretern des Landes Berlin.

Und im Jahr 2006 übernahm er dann den Aufsichtsratsvorsitz. Was folgte war ein einziges Trauerspiel - Fehlplanungen, Fehlinformationen, immer wieder verschobene Eröffnungstermine - und eine enorme Geldverschwendung.

Wowis Beliebtheit sank. Das Vertrauen in den einst so beliebten Berliner Bürgermeister verschwand. Man erwartete sich nun, dass er seine Arbeit macht - ernsthaft, konkret und mit Erfolg.

Nun verabschiedet sich Berlins Regierendendem Bürgermeister Klaus Wowereit - nach mehr als 13 Jahren Amtszeit. Am heutigen 10. Dezember 2014 ist sein letzter Arbeitstag. Er soll Kuchen gebacken haben für die Abschiedsfeier mit seinen Kollegen. Und er sagt, er freue sich auf die freie Zeit, die er jetzt haben wird.

Wowereits Nachfolger wird Michael Müller. Dieser wurde einstimmig von der SPD als Kandidat nominiert. Und in Berlin wird man sehen, was der Neue so bringt.

So einer wie Klaus Wowereit ist und bleibt aber einmalig - in vielerlei Hinsicht. Wier wünschen Ihnen viel Glück und alles Gute für die Zukunft Herr Wowereit! Und wir freuen uns auf das, was nun kommt. (Zum Beispiel einen Flughafen.)

Die hier darf Klaus Wowereit natürlich behalten. Vielleicht sieht man sich ja mal wieder!

Die hier darf Klaus Wowereit natürlich behalten. Vielleicht sieht man sich ja mal wieder!

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