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Blutbad: Schießerei in Rüsselsheim mit drei Todesopfern

Vier unbekannte Täter haben bei einer Schießerei in Rüsselsheim am Dienstagabend zwei Männer und eine wohl unbeteiligte Frau getötet. Ein dritter Mann, wie die beiden männlichen Todesopfer türkischer Herkunft, schwebt noch in Lebensgefahr. Noch ist völlig unklar, wie es zu dem Blutbad kam.

Gegen 20 Uhr eröffneten vier Männer in der Eisdiele nahe des Rüsselsheimer Bahnhofs das Feuer auf die drei unbewaffneten Männer, mit denen sie nach Aussagen eines Zeugen zuvor am Tisch gesessen haben sollen. Einen Streit habe es aber nicht gegeben. Einer der Täter soll noch mit einem Messer auf ein Opfer eingestochen haben. Die Frau, eine Griechin, wurde wohl versehentlich von einer Kugel getroffen. Sie verblutete noch vor Ort. Auch für zwei der drei Männer kam jede Hilfe zu spät. Der dritte hatte zunächst auch als tot gegolten, ist aber nach Polizeiangaben noch am Leben. Sein Zustand ist kritisch.

Unter den vielen Schaulustigen, die sich nach dem Blutbad in der Eisdiele um den Tatort versammelten kursierten gleich wilde Gerüchte von illegalen Wetten und Mafia-Verwicklungen. Die Polizei bestätigt nichts in der Richtung. Sie geht nicht davon aus, dass es sich bei der Schießerei in Rüsselsheim um eine Mafia-Tat handelt.

Quellen: focus.de, spiegel.de
Bild: Youtube

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