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BMW-Erlkönig löst Bombenalarm in New York aus

Weil ein Testfahrer einen BMW-Prototypen mit laufendem Motor am Central Park stehen ließ, geriet eine Passantin in Panik und rief die Polizei. Die löste Bombenalarm aus und sperrte erst mal alles ab. Wie sich herausstellte war alles nur falscher Alarm. Und der neue BMW X3 hat noch vor Verkaufsstart Publicity.

Einen 'Erlkönig' nennt man den Prototypen eines Neuwagens, der noch nicht zum Verkauf freigegeben ist. Wie der nagelneue BMW X3 eben. BMW-Motorsportmanager Martin Birkmann drehte ein paar Runden in New York, um das neue Modell zu testen. Als er sich im Central Park die Beine vertreten wollte, ließ er den Erlkönig mit laufendem Motor stehen, berichtet die Online-Ausgabe der New York Daily News.

Aufgeschreckt durch den Bombenalarm vom 1. Mai am Times Square rief eine Passantin die Polizei. Ihr kam der BMW-Prototyp doch sehr verdächtig vor. Mehrere Blocks wurden geräumt und das Gebiet um das American Museum of National History abgesperrt. Die Polizei schlug die Scheiben des BMW ein. Laut Daily News kehrte Birkmann dann zurück und klärte das Missverständnis auf.

Wie die Agentur sist berichtet, muss der BMW-Testfahrer nur mit einem Strafzettel rechnen, weil er den Motor laufen ließ. Eine kleine Sache für das Riesenunternehmen. BMW wird gerne bezahlen und sich sicher über die Publicity freuen. Aber wer lässt eigentlich den Motor eines Wagens laufen, wenn er spazieren geht? Zumal es sich um einen Prototypen handelt. Die ganze Geschichte erinnert doch sehr an das angeblich vergessene Apple-Handy. Vielleicht war der Bombenalarm nicht geplant, zumindest aber öffnete Birkmann mit seinem Handeln Autodieben Tür und Tor, als er den BMW-Erlkönig X3 mit laufendem Motor einfach rumstehen ließ.

Bild: YouTube

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