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Brandanschlag auf den Reichstag in Berlin - Täter geflohen

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In der vergangenen Nacht hat ein unbekannter Täter einen Molotow-Cocktail gegen das Reichstagsgebäude in Berlin geworfen. allerdings entzündete sich der Cocktail nicht richtig. Es handelte sich dabei um eine Flasche, die mit brennbarer Flüssigkeit gefüllte war. Sie entflammte ganz kurz, erlosch dann aber schnell wieder und das Feuer konnte nicht von dem Eingangsbereich an der Paul-Löbe-Allee auf den Reichstag übergreifen.

Schrecksekunde in der Nacht von Sonntag auf Montag: Etwa gegen 2 Uhr früh hat ein unbekannter Täter offenbar einen Brandanschlag auf den Reichstag in Berlin verübt. Laut der ersten Erkenntnisse wurde eine Art Molotow-Cocktail auf den Nordeingang des Gebäudes geschleudert. Die mit einer brennbaren Flüssigkeit gefüllte Flasche zerschellte vor dem Eingang des Reichstag, welcher an der Paul-Löbe-Allee liegt. Laut Polizeiangaben hat sich die Flüssigkeit allerdings nur ganz kurz auf der Treppe entzündet und erlosch dann von selbst wieder. Die Feuerwehr musste gar nicht anrücken um einen Brand zu löschen. Verletzte gab es bei dem Brandanschlag am Berliner Reichstag keine.

Es ist ein nur geringer Sachschaden entstanden. Trotz Wachschutz am Reichstag konnte der Täter den Anschlag verüben und sogar entkommen. Ersten Informationen zufolge ist er durch das Regierungsviertel, am Ufer der Spree, entlang Richtung Hauptbahnhof geflüchtet und sei so entkommen. Der Staatsschutz hat nun die Ermittlungen aufgenommen,es wird ein politisches Motiv vermutet.

Neben der Flasche ließ der unbekannte Täter einige Wurfzettel am Tatort zurück - mit einer etwas obskuren politischen Botschaft. Die Botschaft ist etwa eine Seite lang und die Überschrift des Textes lautet: "Der Ausgangspunkt der Gewalt ist die Ignoranz der Herrschenden".

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