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Bundestagswahl 2013: Peer Steinbrück will nicht aufgeben

Wenn es nach den Umfragewerten geht, dann ist die Bundestagswahl 2013 schon entschieden. Trotzdem gehen am Sonntag noch Millionen Wähler zur Wahlurne und genau darauf setzt Peer Steinbrück, der SPD-Kanzlerkandidat. Er will nichts davon hören, dass Angela Merkel und die CDU/FDP-Koalition schon gewonnen hat.

Steinbrück halte nichts von "der Kaffeesatzleserei und den Strategiespielen" dieser Tage und kämpft weiterhin für sein Ziel, Merkel abzulösen: "Das Schöne ist ja, dass nicht Meinungsumfragen Wahlen entscheiden, sondern die Wählerinnen und Wähler. Und deshalb bin ich sehr dafür, dass wir erstmal abwarten bis die Wählerinnen und Wähler am Sonntag dann auch ihre Stimme abgegeben haben."

Falls er allerdings doch verlieren sollte, betonte Steinbrück, dass er nicht noch einmal in einem Kabinett mit Angela Merkel an der Spitze sitzen müsste. Er wolle nicht noch mal Steigbügelhalterin für die Kanzlerin sein. Klingt danach, als ob Steinbrück seine Ämter niederlegen wolle, sollte er nicht gewinnen.

Doch der SPD-Kandidat betonte, dass er auch weiterhin in der SPD tätig sein wolle. "Ich bin ja auch nicht weg. Sondern ich bleibe an Deck der SPD und ich werde zusammen mit der Führung der SPD auch in den nächsten Wochen Verantwortung übernehmen wollen und zusammen mit vielen Partnern in meiner SPD-Führung die Zügelführung weiter wahrnehmen." Aber am Sonntag wird erst einmal gewählt.

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