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Bundesweite Razzien gegen potentielle Islamisten

Wie erst jetzt bekannt wurde kam es vergangenen Mittwoch zu bundesweiten Razzien gegen islamische Vereinigungen.

Bei den Razzien durchsuchten Ermittler Privatwohnungen sowie Verlags- und Vereinsräume im gesamten Bundesgebiet. Gezielt im Fokus standen neun mutmaßliche Islamisten, die im Verdacht stehen Hass-Propaganda verbreitet und kriminelle Vereinigungen gegründet zu haben.

Ausgegangen war die Aktion von der Münchener Staatsanwaltschaft. Diese gab an, dass es sich bei den Beschuldigten größtenteils um deutsche Staatsangehörige aus Einwandererfamilien gehandelt habe. Alle im Alter zwischen 25 und 47 Jahren.

Obwohl letztlich niemand festgenommen wurde, wie die Staatsanwaltschaft erklärte, standen die Beschuldigten weiter im Verdacht, besonders zum Islam Konvertierte durch die Verbreitung von Literatur sowie Audio- und Videomedien zu radikalisieren.

Nach derartigem Material wurde bei den Razzien explizit gesucht. Ob die Aktion letztlich von Erfolg gekrönt war oder nicht, ist bislang nicht bekannt geworden.

Quelle: Netzeitung
Bild: carsten (Flickr)

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