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Bushido soll Mafia-Kontakte haben

Bushido war in seinem Leben kein Kind von Traurigkeit, mit dem Gesetz kam der Rapper das ein oder andere Mal in Konflikt. Doch jetzt berichtet der Stern darüber, dass der Berliner Geschäfte mit kriminellen Organisationen macht. Er soll beste Kontakte zur Mafia pflegen.

Dem Magazin lägen Unterlagen vor, die zeigen, dass Bushido, der eigentlich Anis Mohamed Youssef Ferchichi heißt, am 22. Dezember 2010 eine Generalvollmacht unterschrieben habe. Diese sei ausgestellt auf Arafat Abou-Chaker. Der ist Anführer eines Mafia-Clans. Dieser Clan bestehe vor allem aus seinen Familienmitgliedern. "Die männlichen Mitglieder dieser Großfamilie agieren im Milieu der organisierten Kriminalität", so der Berliner Oberstaatsanwalt Jörg Raupach.

Die Vollmacht gibt dem Mafia-Boss die Verfügungsgewalt über den gesamten Besitz von Bushido, also alle Einnahmen, seine Konten, Firmen, Häuser und Autos, so der Stern. Enge Geschäftsbeziehungen habe Bushido schon länger zu Abou-Chaker gehalten. Doch diese wurden damit noch intensiviert.

Dazu hätten die beiden noch gemeinsame Immobilienprojekte umgesetzt und mehrere Unternehmen gegründet, die auf den bürgerlichen Namen von Bushido und dem Namen des Mafia-Anführers eingetragen wären. Das ganze sei sehr undurchsichtig, was aber typisch für Mafiastrukturen sei. Damit könnte Bushido nun endgültig mit der Justiz in Konflikt kommen. Vermutungen, dass er auch heute noch unsaubere Gschäfte tätigt, gab es ja schon lange.

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