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Bushidos Song "Stress ohne Grund" auf dem Index

Der Rapper Bushido gerät immer wieder negativ in die Schlagzeilen. Derzeit sorgt er mit seinem Song "Stress ohne Grund" für eine Menge Aufruhr. Darin beschreibt er nämlich Gewalt- und Tötungsfantasien. Die Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien macht nun Stress und setzt den Song auf den Index.

Es ist auch schon starker Tobak, was Bushido da mal wieder so verbreitet. Homophobie ist ja bei ihm an der Tagesordnung, aber so deutlich hat er seine Abneigung gegen Homosexuelle noch nie zum Ausdruck gebracht. Dazu kommen Gewalt- und Tötungsphantasien. Der Rapper wollte wohl den Skandal und die Aufmerksamkeit, jetzt hat er es.

In dem Song "Stress ohne Grund" bekommen es Klaus Wowereit und Comedian Oliver Pocher, der ein "Blondes Opfer" sei, ab. Den FDP-Abgeordneten Serkan Tören wolle Bushido lieber tot sehen und auf Grünen-Chefin Claudia Roth wolle er schießen. Und all das wird vorgetragen in einem wenig flüssigen Rap mit 0815-Beat unterlegt.

Der Song taucht allerdings nicht auf einem offiziellen Bushido-Album auf, sondern er ist vom Interpreten Shindy und dessen Album "NWA". Bushido hat ihn bei dem Song "Stress ohne Grund" unterstützt. Verstehen tut er den Wirbel aber nicht. "Menschen, die jeden Tag Rap hören, wissen, wie man damit umzugehen hat", sagte Bushido. Fragt sich nur, was er damit genau meint.

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