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China: Kind nach 80 Stunden gerettet

Nach all dem Horror in den letzten Tagen, sind solche Nachrichten, wie die über die Rettung des kleinen Mädchen nach 80 Stunden, wahre Glücksmomente für die Retter vor Ort.

In einer der eingestürzten Schule wurden auch noch andere Hilfeschreie gehört, so dass weitere Hoffnung geschöpft wird. Dabei wird die Lage immer riskanter, zumal wieder ein Nachbeben der Stärke 5,6 die Rettungsarbeiten zum stoppen gebracht hat.

Alle betroffenen Gebiete in China wurden nun, vier Tage nach dem Beben, erreicht. Auch ist die internationale Hilfe indes angelaufen. Peking, Südkorea und Russland schickten Einsatzteams. Finanzielle Hilfe wurde von Irland (1 Million Euro) und der Schweiz (245.000 Euro) versprochen. Auch Neuseeland und Taiwan unterstützen China mit Geld und Hilfsgütern.

Mittlerweile wird die Zahl der Toten auf 50.000 geschätzt und die Seuchengefahr wächst zunehmend. Möglichst schnell sollten die Leichen abseits von Wasserquellen oder bewohnten Gebieten beerdigt werden, so die Regierung. Vizegesundheitsminister Gao Qiang erläuterte, dass die Rettung von Leben in der ersten Phase nach der Katastrophe Vorrang habe, doch dass die hygienischen Bedingungen, die Seuchenkontrolle und Vorbeugung besondere Beachtung finden müssten.

Quelle: Welt, SZ, Zeit.de
Bild: YouTube

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