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China lockert Ein-Kind-Politik

Das verheerende Erdbeben in China – schüttelte das gesamte Land auf. Erstmals wurde Staatstrauer ausgerufen, ohne dass dabei ein verstorbenes KP-Mitglied geehrt werden sollte.

Und nun gehen die chinesischen Machthaber noch weiter. Für die zahlreichen Familien, die bei der Katastrophe ihr Kind verloren haben, wird die strikte Ein-Kind-Politik aufgehoben, dies berichtet nun die Nachrichtenagentur AP.

So soll beispielsweise in der Zehn-Millionen-Stadt Chengdu diese Ein-Kind-Politik aufgehoben werden. In einer amtlichen Erklärung wurde nun bekannt gegeben, dass Familien, deren Kind bei dem Erdbeben umgekommen ist, ein Zertifikat erhalten, das es ihnen erlaube, ein weiteres Kind zu zeugen. Zusätzlich solle betroffenen Eltern die Adoption von Waisenkindern erleichtert werden.

China hatte Ende der 70er Jahre die strikte Ein-Kind-Politik beschlossen, um das rasante Bevölkerungswachstum einzudämmen. Damals hieß es aus der KP, dass nur so allen Kindern Schulbildung und Gesundheitsversorgung garantiert werden könne.

Quelle: Tagesschau.de

Bild: Carol Schaffer (Flickr)

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