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Chris Brown bricht sein Schweigen

Nachdem Sängerin Rihanna vor kurzem bei US-Talkerin Diane Swayer über die Prügelattacke erzählt hat, bricht nun auch Chris Brown sein Schweigen. Und lässt die Öffentlichkeit an der anderen Seite der Geschichte teilhaben. Nicht immer sei der Mann alleine schuld, sagte Brown ganz kryptisch.

Es passierte alles in der Nacht vor der Grammy-Verleihung im Februar diesen Jahres. Rihanna und Freund Chris Brown ließen sich nach Hause fahren. Dabei soll es im Auto wegen einer SMS einer Frau an Chris Brown zu einem Streit gekommen sein. Das Ende vom Lied: Rihanna stand in Abendgarderobe und dick geschwollenem Gesicht auf der Straße. Verprügelt von ihrem Freund. Der bekam dafür eine Bewährungsstrafe von fünf Jahren.

'Viele Leute glauben, dass häusliche Gewalt immer nur eine einseitige Angelegenheit, dass immer nur der Mann schuld sei', sagte Chris Brown laut Spiegel Online. 'Ein Mann wird ausgelacht, wenn er von seiner Frau geschlagen, aber wenn er sich verteidigen muss oder gar zurückschlägt, ist das in jeder Hinsicht falsch.' Wenn man zwischen den Zeilen liest, könnte man der Auffassung sein, dass Rihanna die Prügelei begonnen hat, was natürlich keine Entschuldigung für Browns Verhalten sein darf.

Zu so einer Sitution würden aber immer zwei gehören, sagte der Sänger weiter. Und wenn beide Gewalt anwenden, dann hätten auch beide einen Fehler gemacht. Dass Rihanna die Beziehung nicht mehr fortführen wollte, um kein falsches Signal an Frauen in ähnlicher Situation zu senden, hält Chris Brown für falsch. Es wäre wichtig gewesen, der Öffentlichkeit zu zeigen, dass man an den Problemen gemeinsam arbeiten könne und so das Thema häusliche Gewalt mehr in den Fokus zu rücken. Das sind einige interessante Neuigkeiten im Falle der Prügelattacke von Chris Brown gegen Rihanna.

Bild: YouTube, Sony BMG

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