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Chris Brown mit Videobotschaft und von Paparazzi verklagt

Chris Brown meldet sich zurück und dass mit einer Videobotschaft an seine Fans. Der Sänger, der in der letzten Zeit eigentlich nur aufgrund seines tätlichen Angriffs auf Rihanna in der Presse aufgetaucht ist, hat nach Meldung von Spiegel Online ein kleines Lebenszeichen abgegeben und zwar über YouTube.

Er ist in dem Video auf einer Bowlingbahn zu sehen, wo er anscheinend mit Freunden seine Zeit verbringt. Er wolle nur einmal 'Hallo' sagen und darauf hinweisen, dass er gerade an seinem Album namens "Graffiti" arbeitet. Er habe für seine Fans eine Single, die im Sommer komme. Gleichzeitig gibt er noch zu verstehen, dass er auf seine Gegner, die er mit "Haters" bezeichnet, nichts gibt. Seine echten und treuen Fans, an die sich wohl auch das Video richtet, liebe er. Er beendet das Video, in dem er eben diesen treuen Fans noch sagt, er sei kein Monster.

Chris Browns Videobotschaft

Die medialen Reaktionen auf die Videobotschaft reichen von neutral bis peinlich berührt. Die öffentliche Missbilligung der Angriffe auf Rihanna sind keinesfalls abgeebbt, so dass dieser klassische Video Shout-Out, der gerade in Zeiten des Web2.0 zum Tagesgeschäft von Künstlern gehört, ebenso kritisch betrachtet wird, wie Browns Persona selbst. Brown kann also jede gute Publicity, die er vielleicht bekommen kann vertragen, haben ihm doch Größen wie Jay-Z angedroht, auf keinen grünen Zweig mehr im Musikbusiness zu kommen.

Nur blöd, dass er jetzt von dem Fotografen Robert Rosen verklagt wird, weil dieser angeblich von Chris Browns Bodyguard, gewalttätig daran gehindert worden ist, ein Foto von dem Sänger zu machen. Rosen hatte versucht, Brown beim Basketball spielen in einem Fitnesscenter zu fotografieren. Fans hatten den Fotografen allerdings nach dem Vorfall selbst gefilmt und Rosen hat den Fans gegenüber angegeben, dass von Browns Seite aus keine Schuld vorliege. Die Publicity ist trotzdem keine Gute. Ob Chris Browns kleine Videobotschaft angesichts dessen Früchte trägt, wird man erst feststellen können, wenn sein Album dann tatsächlich erscheint.

Fotograf Robert Rosen nach dem Angriff durch Chris Browns Bodyguard

Bild: www.chrispictures.com

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