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Chris Brown – nach Geständnis nur Bewährungsstrafe

Der erst 20 Jahre alte Sänger Chris Brown ist nach seiner Prügelattacke auf seine ehemalige Freundin Rihanna vor dem Gericht nun noch einmal mit einem blauen Auge davon gekommen. Anstatt direkt in den Knast zu gehen, wie es die Anklage gefordert hatte, bekommt Chris Brown lediglich eine Bewährungsstrafe und gemeinnützige Arbeit aufgebrummt. Zudem verdonnerte ihn das Gericht dazu, ab sofort einen Mindestabstand von 46 Meter zu Ex-Freundin Rihanna zu halten.

Vor dem Gefängnis bewahrte den Sänger jetzt laut eines Berichtes von Spiegel.de in letzter Instanz ein volles Geständnis – bis zuletzt hatte Brown vor dem Gericht in Los Angeles die Misshandlungen strikt geleugnet. Wäre er bei dieser Version geblieben, hätte er wohl direkt in den Knast wandern müssen, also ließ sich seine Verteidigung auf den Deal ein.

Allerdings sind die Bewährungsauflagen für Chris Brown wahrlich nicht ohne. So darf sich der Sänger in den kommenden neun Jahren nichts mehr zu Schulden kommen lassen, sonst droht rücksichtslos der Knast. Richterin Patricia Schnegg machte in ihrem Urteil eindeutig klar, dass für den Prominenten Chris Brown keine anderen Gesetze gelten würden, wie für jeden anderen auch.

Zudem gelobte er noch vor Gericht, "mit Gottes Hilfe ein besserer Mensch werden zu wollen." Darüber hinaus erkannte die Richterin an, dass Chris Brown nun endlich die volle Verantwortung für sein Tun übernommen habe. Nach der Verkündung des Urteils war auch die Geschädigte selbst – Rihanna – vor Gericht erschienen. Nachdem Chris Brown den Saal bereits verlassen hatte, erklärte sie gegenüber der Richterin: "Danke schön, euer Ehren."

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