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Da lief einiges schief: Großeinsatz in einer Zahnarztpraxis

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Eigentlich war gar nichts passiert und dennoch musste die Feuerwehr eine komplette Zahnarztpraxis in Baden-Württemberg räumen. Am Fang stand eine doppelte Ohnmacht. Der Zahnarzt verpasste einem siebenjährigen Patienten eine Betäubungsspritze und der Junge war davon wohl so erschrocken, dass er das Bewusstsein verlor. Und weil Zwillinge ja irgendwie miteinander verbunden, fiel sein Zwillingsbruder gleich mit um.

Und dann überschlugen sich die Ereignisse. Eine Ansammlung von Fehlinformationen und merkwürdigen Entscheidungen sorgte für ein Chaos. Die Praxis forderte den Rettungsdienst an. Und irgendjemand muss wohl verstanden haben, dass auch noch irgendwo Gas in der Praxis austritt. Deswegen kamen nicht nur Sanitäter, sondern gleich die Feuerwehr.

Mit einem Großaufgebot rückten die Männer aus dem Löschzug an. Die Polizei hatten sie gleich mit dabei. Die beiden Jungen wurden von den Sanitätern in eine Kinderklinik gebracht. Und da die Feuerwehr vermutete, dass ein Gasleck in der Praxis für Gefahr sorgt, wurden die Räume komplett evakuiert. Zwölf anwesende Personen wurden sicherheitshalber untersucht.

Die Feuerwehrmänner haben dann in den angeblich gasüberfluteten Räumen Messungen durchgeführt. Dabei stellte sich heraus, dass alles in Ordnung war. Es handelte sich um einen falschen Alarm. Auch den beiden Jungen geht es inzwischen wieder gut, wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung meldet. Und das alles nur wegen einer Betäubungsspritze und einer falschen Information.

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