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Darwin Award 2009 geht an zwei belgische Bankräuber

Bereits seit 1994 wird jährlich der berühmt-berüchtigte Darwin Award postum an Menschen verliehen, die auf besonders absurde (und leider auch lustige) Weise ums Leben gekommen sind – dieses Jahr geht der nicht gerade begehrte Preis an zwei belgische Bankräuber. Ihr Versuch, mit viel zu viel Dynamit einen Geldautomaten aufzusprengen, überzeugte die Jury am Ende auf ganzer Linie.

Im wallonischen Örtchen Dinant versuchten sie im September des vergangenen Jahres ihr Glück. Dabei aber schossen sie eindeutig über das Ziel hinaus – denn anstatt nur den Geldautomaten zu sprengen, brachte die Menge an Dynamit das gesamte Bankgebäude zum Einsturz. Polizei und Krankenwagen fanden einen der Verbrecher am Tatort mit starken Kopfverletzungen. Er verstarb nach Einlieferung noch im Krankenhaus.

Noch weniger Glück hatte sein Komplize, er wurde erst am nächsten Tag unter den Trümmern des Gebäudes gefunden. Zunächst war die Polizei bei ihm davon ausgegangen, dass er habe flüchten können. So oder so, den Darwin Award konnte ihnen für 2009 niemand mehr nehmen. Dies erklärte Gründerin Wendy Northcutt – eigentlich studierte Mikrobiologin – bei der jährlichen offiziellen Pressekonferenz.

Den Darwin Award erhält nach Angaben der Organisation jeweils derjenige, der 'seinen Beitrag zur Verbesserung des menschlichen Genpools dadurch geleistet hat, indem er sich selbst daraus beseitigt habe.' Der zweite Platz des Darwin Awards 2009 ging übrigens an den Amerikaner Shawn Metro – dieser Stand auf einem Highway im Stau, wollte kurz mal hinter den nächsten Busch, sprang über eine kleine Mauer und fiel 20 Meter tief eine Brücke hinab. Die belgischen Bankräuber werden es ihm nachsehen...

Quelle: Welt.de
Bild: mad LOLscientist (Flickr)

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