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Der "Buddha Boy" ist zurück in Nepal

In Nepal ist der sogenannte "Buddha Boy" wieder aufgetaucht. Der inzwischen 19-Jährige Ram Bahadur Bomjan wird von vielen als die Reinkarnation des ursprünglichen Buddha Sidharta Gautama verehrt, sein Verhalten stieß in den letzten Jahren auf großen Interesse bei den Anhängern und Medien.

Schon in der Kindheit zeigte Ram oder Palden Dorje, wie sein buddhistischer Name lautet, eigenartig auffälliges Verhalten. Er wollte sich nur von den Resten anderer Menschen ernähren und betete selbständig und mehr als andere. Im Jahr 2005 sorgte Ram Bahadur Bomjan dann für Aufsehen, als er angeblich monatelang ohne Wasser und Essen meditiert haben soll. Zigtausende pilgerten zum damals 16-Jährigen, der im Dezember 2006 verschwand, weniger Monate später wieder auftauchte, um kurze Zeit später wieder zur Meditation in einem unterirdischen Bunker zu verschwinden.

- Fotos aus dem Leben des "Buddha Boy" Ram Bahadur Bomjan

Obwohl sich die Anhänger und sogar die Priester uneinig sind, ob Ram die Wiederverkörperung Buddhas ist, waren sie in Nepal völlig aus dem Häuschen, als ihr "Buddha Boy" wieder auftauchte. Er sieht gesund aus, die Haare sind noch länger als damals, denn Ram weigerte sich schon einst auf der Priesterschule seinen Schädel kahl zu rasieren, wie die anderen Buddha- Mönche. Die Menschen strömen erneut zu ihm, ein nepalesischer Polizeisprecher berichtete: "Das ganze Gebiet hat sich in ein Festivalgelände verwandelt, allein am Montag kamen 10 000 Menschen." Diese Menschen, kommen um Ram Bahadur Bomjan sprechen zu hören. Denn bevor der "Buddha Boy" wieder zum Meditieren in den Wald verschwindet, plant er sogar einige Vorträge zu halten.

Quelle: Bild.de, derNewsticker.de
Bild: PaldenDorje.com

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