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Der Tag danach - Die Welt gratuliert Barack Obama zum Sieg der US-Wahlen

Amerika hat seinen Superstar gefunden, die Revolution ist ausgerufen, der neue US-Präsident Barack Obama legte ein historisches Wahlergebnis hin und versetzte die Menschen in aller Welt in Partystimmung. Von den überglücklichen US-Bürgern, die die Politik und Person Bush lange satt hatten, bis hin zu den Präsidenten dieser Welt und seiner Oma in Kenia, die einen Ochsen schlachtet - alle scheinen sie dem charismatischen Politiker Barack Obama verfallen zu sein.

Selbst Papst Benedikt kündigte in einem Glückwunschtelegramm an, für den neuen US-Präsidenten zu beten. Die Presse kannte natürlich nur ein Thema: Barack Obama.

Nicht nur seine Familie und viele Anhänger in Kenia sind überglücklich, auch Präsident Mwai Kibaki erklärt den Wahlsieg zum Nationalfeiertag. Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy gratuliert Obama zu einem "glänzenden Sieg", den er als "Lohn für einen unermüdlichen Dienst am amerikanischen Volk" betrachtet. "Der neue US-Präsident hat die Spannungen überwunden, den Groll der Schwarzen und die Sorgen der Weißen in eine einzige Waagschale zusammengefügt, um allen eine Perspektive der Gerechtigkeit zu geben", schreibt auch die französische Tageszeitung "Le Monde".

Der britische Premierminister Gordon Brown sprach von einem Moment, "der in unserer Geschichte lebendig sein wird, solange Geschichtsbücher geschrieben werden". Auch Nelson Mandela, der erste schwarze Präsident Südafrikas, hält den Sieg von Barack Obama für "monumental". Der 90-Jährige verwies auch auf dessen Slogan "Change - Yes We Can" und gratulierte ihm: "Dein Sieg hat gezeigt, dass niemand auf der Welt zögern sollte, davon zu träumen die Welt zu ändern".

- Hier ein paar Impression der "Obama Party" aus der ganzen Welt.

Nur Russlands Präsident Medwedjew vermied in seiner "Rede zur Nation" konsequent den Namen des neuen US-Präsidenten Obama. Das russische Volk sieht in dem liberalen Politiker kaum eine Verbesserung der ohnehin eisigen Beziehungen zu ihrem Land. Sogar Chinas Präsident Hu Jintao äußerte seine Hoffnung auf eine Kooperation, die den Dialog zwischen beiden Nationen fördere. Der israelische Staatschefs Shimon Peres bemerkte zudem: "Es war eine amerikanische Wahl und eine weltweite Entscheidung. Ich kann mich an keine andere Wahl erinnern, die die gesamte Menschheit mit Hoffnung und Sorge verfolgt hat".

Trotz einzelner kritischen Tönen, dass es in der schweren Finanz- und Wirtschaftskrise und den Kriegen in Afghanistan und Irak auch für einen visionären Obama hart sein werde, politisch notwendige Reformen einzuleiten, überwiegt die Freude am Sieg gegen den blassen und Bush nahen McCain.

Nach einem harten und spannenden Wahlkampf, den vielen Glückwünschen und äußerst positiven Reaktionen wird Barack Obama am 20. Januar als erster schwarzer Präsident der USA ins Weiße Haus einziehen.

Quelle: Thesun.co.uk, spiegel.de, dw-world.de

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