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Der Trend in China: Künstlich eingefärbte Frösche

China überrascht die Welt immer wieder mit neuen Trends, diesmal sind es gefärbte Frösche. Solche manipulierten Frösche sind in vielen Zoohandlungen Chinas in den verschiedensten Farben erhältlich. Die grellbunten Hüpfer erfreuen sich im Reich der Mitte derzeit zunehmender Beliebtheit. Umweltaktivisten zeigen sich über diese Entwicklung alarmiert.

Um die Frösche einzufärben, werden sie mit Lasern oder großen Mengen an Farbe traktiert, die die Frösche über die Haut aufnehmen. Die Industrie-Farben, die dabei zu Einsatz kommen, lassen die Frösche vier bis fünf Jahre farbig erstrahlen. Die Farben enthalten aber auch zahlreiche giftige Chemikalien, die viele Frösche töten oder krank machen. Tierschutzexperten gehen davon aus, dass tausende Tropenfrösche an der grausigen Prozedur verenden.

Die zahlreichen Käufer scheinen sich dafür wenig zu interessieren. Sie kaufen gefärbte Frösche, weil sie sich an den leuchtenden Farben erfreuen, die es normalerweise in der Natur nicht gibt. Nicht selten werden die eingefärbten Amphibien auch Kindern als Haustiere geschenkt, was für die Frösche eine zusätzliche Belastung sein dürfte. Wie jetzt die eingefärbten Frösche, so wirkt mancher Modetrend der zurzeit aus China kommt für westliche Sinne ziemlich befremdlich. Erst vor wenigen Monaten sorgten etwa Berichte über Schlüsselanhänger mit lebenden Tieren für Wirbel. Und so ist es wohl sicher, dass gefärbte Frösche nicht der letzte skurrile Trend aus China sein werden.

Quelle: odditycentral.com

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