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Die älteste Menschrechtsorganisation: Anti-Slavery International

Anti-Slavery Internatinal ist die älteste Menschenrechtsorganisation der Welt. Die Wurzeln der Organisation reichen bis in das Jahr 1787 zurück. Der Einsatz dieser Bewegungen führte dazu, dass im Vereinigten Königreich von Großbritannien und Irland der Sklavenhandel 1807 abgeschafft wurde. 1833 folgte das Verbot der Sklaverei als Ganzes. Andere europäische Länder behielten die Sklavenhaltung in ihren Kolonien jedoch noch länger bei.

Vor diesem Hintergrund wurde in Großbritannien 1839 die British and Foreign Anti-Slavery Society (Gesellschaft gegen Sklaverei in Großbritannien und im Ausland) gegründet, die sich für eine weltweite Abschaffung der Sklaverei und für eine aktive Rolle Großbritanniens in deren Bekämpfung einsetzte. Als letzter Staat der Welt schaffte Brasilien 1888 die Sklaverei offiziell ab. Inoffiziell bestand und besteht die Sklaverei jedoch in vielen Teilen der Welt weiter. 1926 kam dann ein Sklavereiabkommens zustande und schließlich wurde 1956 ein Zusatzabkommen der Vereinten Nationen über die Abschaffung der Sklaverei verabschiedet.

Anti-Slavery International schätzt, dass heute etwa 27 Millionen Menschen in Sklaverei und sklavereiähnlichen Bedingungen leben. Die häufigste Form der heutigen Sklaverei ist die Schuldknechtschaft. Außerdem bekämpft die Organisation auch die schlimmsten Formen der Kinderarbeit, wie zum Beispiel Kinderprostitution, Menschenhandel, Zwangsarbeit, Zwangsprostitution, und die vor allem in Mauretanien, Niger und im Sudan vorkommenden traditionellen Formen der Sklaverei.

Anti-Slavery International kämpft für eine Welt ohne Sklaverei, indem sie Ursachen und Hintergründe der modernen Sklaverei erforscht und publik macht, Druck auf Regierungen und Unternehmen ausübt sowie Partnerorganisationen unterstützt, die sich vor Ort für die Sklaven einsetzen.

Quelle/Bilder: antislavery.org

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