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Die Chinesin mit den Hörnern

Die Chinesin Zhang Ruifang sorgt gerade für weltweite Schlagzeilen, weil ihr seltsame Hörner aus dem Kopf wachsen. Etwa ein Jahr ist es her, dass sich auf der linken Stirnseite der 101-Jährigen ein dunkler Fleck abzeichnete, inzwischen ragt eine sechs Zentimeter lange Wucherung aus ihrem Kopf und eine zweite meldet sich an.

Zhang Ruifang lebt in dem chinesischen Dorf Linlou in der Henan Provinz und dachte sich nichts weiter, als sie eine Verhärtung ihrer Haut entdeckte. Ihr jüngster Sohn Zhang Guozheng erzählte der britischen 'Daily Mail': 'Wir haben das nicht weiter beachtet. Aber mit der Zeit wuchs ihr ein Horn aus dem Kopf und nun ist es sechs Zentimeter lang.'

Schmerzen hat die 101 Jahre alte Frau nach eigenen Angaben nicht, allerdings ist auf der anderen Seite der Stirn inzwischen ebenfalls ein Fleck zu sehen. Die Zhangs rechnen damit, dass der siebenfachen Mutter schon bald ein zweites Horn wächst. Bei dem Gewebe handelt es sich vermutlich um ein sogenanntes Hauthorn (Cornu cutaneum), allerdings werden die Wucherungen selten so groß.

Hauthörner sind bei älteren Menschen keine Seltenheit, oft sind die Wucherungen auf gewöhnliche Warzen, Aktinische Keratose oder dauerhaft trockende Hautstellen zurückzuführen. Gelegentlich kann es sich auch um Hautkrebs handeln, aber in mehr als fünfzig Prozent ist das Gewebe gutartig. Die Hörner könnten chirurgisch entfernt werden, allerdings wird damit nicht die Ursache behandelt. Der Chinesin Zhang Ruifang scheinen ihre Hörner egal zu sein, solange die 101-Jährige keine Schmerzen aushalten muss.

Bild: Screenshot 'Daily Mail'

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