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Die Kampagne "Pfand gehört daneben" - Weil man Geld nicht einfach wegwirft

Fast jeder von uns ist an einem Mülleimer oder Container vorbeigelaufen und sieht Menschen (jung & alt) darin wühlen: Sie suchen Pfandflaschen und Dosen. Ja, denn diese 8, 15 oder 25 Cents sind für den einen Peanuts, für den anderen aber Grund genug, um sich schmutzig zu machen.

Die Kampagne "Pfand gehört daneben" macht genau darauf aufmerksam. Wenn man schon nicht umweltschonend recyclen will, denn Pfandflaschen & - Dosen gehören nicht in den Müll, dann sollte man zumindest an jene denken, die diese wertvollen Cents benötigen. Anstatt die Pfandflasche in den Eimer oder Container zu werfen, stellt man diese einfach daneben. Es kommt mit Sicherheit jemand vorbei, der die Flasche mitnimmt.

Auf www.pfand-gehoert-daneben.de könnt ihr alles Wissenswerte zur Kampagne erfahren. So erfährt man zum Beispiel, dass es auch spezielle Projekte gibt, um Pfandsammler direkt zu kontaktieren. Auf Pfandgeben.de kann jemand, der seine Pfandflaschen los werden will, direkt einen Pfandsammler in seiner Stadt anrufen und ihn bitten, die Flaschen bei sich abzuholen. Damit ist beiden geholfen: Der Geber ist seine Flaschen bequem los und der Sammler muss nicht im Müll nach seinen 'Cents' suchen.

Hier ein Video des Partners LemonAid, der praktische Pfandkisten gebaut hat:

Und wusstet ihr, dass man in vielen Supermärkten an der Flaschen-Rückgabebox auch seinen Pfandbon spenden kann und damit ganz einfach etwas Gutes tut? Hier könnt ihr mehr dazu erfahren!

Die Kampagne "Pfand gehört daneben" wird von vielen Künstlern wie zum Beispiel den Beatsteaks, Sarah Kuttner und Jennifer Rostock unterstützt und hat auf Facebook bereits über 12.000 Supporter. Unterstützt auch ihr das Projekt, es kostet nix, nur immer daran denken: Pfand gehört daneben!

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