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Die toten Top-Verdiener

Das US-amerikanische "Forbes"-Magazine hat nun die toten Top-Verdiener gekürt, also eine Liste mit Personen aufgestellt, die im letzten Jahr einen riesigen Umsatz hatten, ohne noch lebendig zu sein. Das "Forbes" stellt diese Liste jedes Jahr auf, Experten schätzen Hab und Gut der Verstorbenen ein und ziehen anschließend verschiedene Ausgaben ab. Unter den 13 Personen sind in diesem Jahr sowohl alte Bekannte, als auch erst kürzlich verstorbene Persönlichkeiten, alle zusammen haben sie in den letzten 12 Monaten knapp 200 Millionen US-Dollar verdient.

Den Anfang macht z.B. die Soul-Legende Marvin Gaye, der im letzten Jahr umgerechnet 3,5 Millionen Euro verdient hat. Das hängt u.a. mit dem 50. Geburtstag des Labels Motown Records zusammen. Alte Alben des Sängers wurden neu eingespielt, Filme über sein Leben sind geplant, das lässt die Kasse des 1984 Verstorbenen klingeln. Am anderen Tabellenende steht der "King", Rock´n´Roll-Legende Elvis Presley. Zum zweiten Mal in Folge führt er die Liste der toten Top-Verdiener an. Nach seinem 30. Todestag im Jahr 2007 verbuchte das Haus des Stars in Graceland Rekorsbesucherzahlen und auch seine Platten hören niemals auf sich zu verkaufen. Mit umgerechnet 41 Millionen verdienten Euros schlägt der verstorbene Elvis sogar locker lebendige Stars wie Madonna und Justin Timberlake.

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Auf Platz 2 steht der "Peanuts"-Erfinder Charlie M. Schulz, auch er steht nicht zum ersten Mal auf der Liste. Auf Platz 3 hingegen befindet sich ein Debütant, der Anfang des Jahres tragisch verstorbenen Schauspieler Heath Ledger. Die Experten schätzten seine Verdienste auf ca. 16 Millionen Euro ein, weil sein letzter Kinofilm "The Dark Knight" zum absoluten Kassenschlager wurde. Ein anderer erst kürzlich verstorbener Top-Verdiener ist Schauspiel-Legende Paul Newman, der vor allem an seinem Soßen-Imperium verdiente. Sie müssen aber nicht immer aus Kino und TV kommen, die verstorbenen Top-Verdiener. Ebenfalls auf der Liste befinden sich z.B. Kinderbuchautor Dr. Seuss, Künstler Andy Warhol und Wissenschaftler Albert Einstein.

Zwei Personen befinden sich übrigens jährlich auf der Liste, seit sie im Jahr 2001 zum ersten Mal aufgestellt wurde: Die Showbiz-Legenden James Dean und Marilyn Monroe, letztere als einzige Frau in der diesjährigen Aufstellung. Das ist schon verblüffend, wenn man bedenkt, wie jung die beiden gestorben sind. Gerade James Dean hat eine nachhaltige Wirkung auf die heutige Welt: Er hatte kaum mehr als drei Kinorollen, wurde nur 24 Jahre alt und steht doch bis heute als rebellisches Jugendidol ganzer Generationen. Meist sind es übrigens die Nachfahren oder Produktionsfirmen, die von den Umsätzen der toten Top- Verdiener profitieren, wie man sieht, teilweise mehr als von ihren lebenden Stars.

Die toten Top-Verdiener 2008 laut "Forbes"-Magazine

Platzierung Name verdiente Millionen US-Dollar
1. Elvis Presley 52
2. Charles M. Schulz 33
3. Heath Ledger 20
4. Albert Einstein 18
5. Aaron Spelling 15
6. Dr. Seuss 12
7. John Lennon 9
8. Andy Warhol 9
9. Marilyn Monroe 6,5
10. Steve McQueen 6
11. Paul Newman 5
12. James Dean 5
13. Marvin Gaye 3,5



Quelle/Bild: Forbes.com

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