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Die verrücktesten Gesetze in Deutschland

Wenn man sich das Gesetzbuch von so manchem Bundesland anschaut, dann entdeckt man doch die ein oder andere skurrile Gesetzgebung. Es ist aber nicht so schlimm, wie in den USA, das Land, das ja quasi als Vorreiter in dieser Sparte gilt. So verrückt wie dort sind die Gesetze hier nicht, aber der ein oder andere Knaller ist dabei.

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Den Bundespräsidenten nicht beleidigen

Der Bundespräsident bekleidet das höchste Amt in Deutschland und steht in der Rangliste noch vor dem Kanzler oder der Kanzlerin. Es ist deswegen laut Strafgesetzbuch verboten, den Bundespräsidenten öffentlich zu beleidigen. Wer es dennoch tut, dem droht eine empfindliche Strafe. Man kann dafür zwischen drei Monaten und fünf Jahren in den Knast wandern.

Nackt oder vermummt Auto fahren

Wer in seinem Pkw gerne auf FKK macht, der kann dies tun. Allerdings sollte er sich wieder anziehen, sobald man das Auto verlässt. Denn wer nackt in der Öffentlichkeit herumläuft, der wird laut Straßenverkehrsordnung mit 40 Euro Bußgeld zur Kasse gebeten. Vermummt darf man allerdings nicht Auto fahren. In der Karnevalszeit dürfen Jecken aber Perücke und Pappnase auflassen, sofern es das Fahrvermögen nicht beeinträchtigt.

Bei der Arbeit eingeschlafen

Es kann ja schon mal passieren, dass man im Büro kurz einnickt. Wenn man dabei dann aber vom Stuhl fällt und sich verletzt, dann gilt dies nur als betrieblicher Unfall, wenn die Müdigkeit arbeitsbedingt ist. Das muss man dann aber erstmal beweisen. Wird schwierig, aber solche Dinge wurden vor deutschen Gerichten wie dem Sozialgericht in Dortmund schon mal verhandelt.

Morbide Paragraphen

Das Landesreisekostengesetzt in Nordrhein-Westfalen hat bei Paragraph 26 eine skurrile, wenn auch sehr plausible Klausel stehen. Dort heißt es nämlich, wenn ein Beamter während der Dienstreise stirbt, so ist die Dienstreise beendet. Ähnlich merkwürdiges steht im Einkommenssteuergesetz, denn dort ist verankert, dass der Tod eines Steuerpflichtigen nicht als dauernde Berufsunfähigkeit einzustufen ist.

Die Hochzeit

Und dies ist wichtig, für alle, die heiraten wollen. Denn das Bundesgesetzbuch skizziert klar, wann eine Ehe nicht gültig ist. Das würde zum einen der Fall sein, wenn sich einer der Partner bei der Eheschließung im bewusstlosen Zustand befände oder er gar nichts davon weiß, dass es sich dabei um eine Hochzeit handelt. Ja, solche Gesetze gibt es wirklich.

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