Excite

Doch kein Glassarg für Michael Jackson?

Der an Herzversagen verstorbene Superstar Michael Jackson soll nun doch nicht auf seiner Neverland-Ranch in einem Glassarg aufgebahrt werden.


Unzählige Autos stauen sich zu einer riesigen KFZ-Schlange, immer mehr Michael Jackson-Fans haben den Weg zur Neverland-Ranch auf sich genommen, seit die Meldung gestreut wurde, dass ihr Idol dort aufgebahrt werde. Die letzten paar hundert Meter müssen sie ihre Fahrzeuge abstellen und laufen, es ist kein Durchkommen mehr. Doch laut welt.de haben sie die Mühen umsonst auf sich genommen. Die Familie von Michael Jackson hat angeblich von dem Plan Abstand genommen, ihr berühmtestes Mitglied in einem Glassarg aufzubahren.

Doch das so rein gar nichts in dem riesigen Anwesen Neverland passiert, das wollen die Fans nicht glauben. Mehrere Hubschrauber seien auf dem Gelände von Jackos Märchenschloss gelandet, eine Cateringfirma habe mit seinem Wagen den Eingang passiert. Außerdem sei eine Elektrofirma vor Ort, um Lichtanlagen zu installieren. Ist die vermeintliche Absage nur ein Trick, um in Ruhe alles vorbereiten zu können und den toten King of Pop auf die Ranch zu transportieren?

Viele Einwohner von Santa Barbara glauben das nicht. "Wir haben hier keinen Auftrag, den Highway abzusperren. Den müssten wir aber haben, wenn der Leichnam von Michael Jackson hier her gebracht werden würde", sagte Seargant Bueno von der örtlichen Polizei. Ein Rezeptionist des Hotel "Wine Valley Inn" glaubt ebenfalls nicht an eine Aufbahrung in Neverland. "Das wäre purer Wahnsinn. Denn am 4. Juli ist Nationalfeiertag und dann kommen schon genug Leute hier hin." Außerdem habe Jacko sich auf der Neverland-Farm seit seinen Prozessen nicht mehr wohl gefühlt. Er sei gar nicht mehr dort gewesen, eine Aufbahrung dort hätte er nicht gewollt.

Nun machen neue Gerüchte um eine angebliche Trauerfeier im Staples Center in Los Angeles die Runde. Sie soll nächsten Dienstag stattfinden. Ein Sprecher des Staples Centers verneint dies allerdings noch. CNN wiederum meint, dass die Leiche des Sängers am Donnerstag auf der Neverland-Ranch ankommen und ab Freitag dort aufgebahrt werden solle.

Und nun vermeldet welt.de mit Verweis auf den Online-Dienst tmz.com, dass in Michael Jacksons Haus, in dem er starb, mehrere Säcke Arzneimittel, darunter das starke Narkotikum Propofol, gefunden worden seien. Dieses Betäubungsmittel sei nur für Mediziner erhältlich, weil es extrem stark und gefährlich sei. Bei falscher Anwendung könne es zu Herzstillstand führen. Laut CNN habe die für Jackson als Ernährungsberaterin tätige Krankenschwester Cherilyn Lee gesagt, dass der King of Pop sie um Propfol gebeten habe. Er habe nur etwas bewusstlos sein und schlafen wollen. Laut Lee habe der Popstar an Schlaflosigkeit gelitten. Die Krankenschwester habe den Wunsch aber abgelehnt.

Das Narkotikum Propofol in Jacksons Haus gefunden, Aufbahrung auf der Neverland-Ranch ja oder nein - das Chaos rund um den Tod von Michael Jackson wird immer größer.

Bild: YouTube, YouTube

Deutschland - Excite Network Copyright ©1995 - 2016