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Drogerie: Pillen auf Rezept

Seit Anfang 2004 ist der Versandhandel mit apothekenpflichtigen Medikamenten erlaubt, woraufhin eine niederländische Versandapotheke eine Kooperation mit der Drogerie-Kette 'dm' schloss.

Somit konnte man in einigen Testfilialen im Rheinland Bestellungen für Medikamente aufgeben und dort die Ware nach drei Tagen abholen oder sich nach Hause liefern lassen. Die Stadt Düsseldorf sah darin allerdings einen Verstoß gegen das Gesetz, welches nur einen Direktvertrieb zulasse, und verbot das Konzept. Die Drogerie-Kette klagte gegen das Verbot und das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig gab ihr recht.

Die Waren-Übergabe an Kunden in einer Abholstation sei mittlerweile eine verbreitete Form des Versandhandels, so dass ein solcher Service nicht gegen das Arzneimittelgesetz verstoße. Allerdings müsse sich der Beitrag des Drogeriemarktes auf logistische Leistungen beschränken, d.h. es dürfe nicht der Eindruck vermittelt werden, dass die Medikamente von dem Markt selbst abgegeben werden würden. Auch eine Werbung, die diesen Eindruck vermittle, sei unzulässig.

Quelle: heute.de
Bild: Sparky

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