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Earth Hour: Licht aus für das Klima

Mit der Earth Hour ging am Samstag für eine Stunde das Licht aus. Die Aktion ist eine Idee der WWF und soll ein Zeichen gegen die globale Erwärmung und den Klimawandel sein. Fast 4000 Städte rund um den Globus beteiligten sich an der Aktion.

Nach Angaben von Netzeitung.de startete die Aktion auf den Chatham-Inseln, die 800 Kilometer östlich von den Neuseeland liegen. Die Aktion lief dann westwärts weiter und in 44 Städten in Neuseeland knipsten Bewohner ihre Lichter aus. Mit Sydney und seinem Opernhaus und der Harbour Bridge wurde den ersten Wahrzeichen einer Stadt das Licht ausgemacht.

Neben Städten wie New York, Peking, Tokyo und Paris, schalteten Städte wie Hamburg, Berlin und Bonn die Lichter für Deutschland aus. Als Ziel war von der WWF die Teilnahme von circa einer Milliarde Menschen angedacht. Eingeführt wurde die Aktion 2007, wobei damals Sydney als einzige Stadt an dem Projekt teilnahm. 2008 waren es schon 400 Städte weltweit.

Dass die Aktion ökologisch gesehen, eigentlich mehr Energie verbraucht als einzusparen, weiß Cheforganisator Greg Bourne: "Es ist symbolisch. Und darum geht es. Es kommt darauf an, ein sichtbares Zeichen für die Politik zu setzen, damit sie langfristige Entscheidungen trifft."

Zeitlich haben die Organisatoren einen guten Tag erwischt, denn einen Tag später begann in Bonn die Vorbereitungsrunde für die UN-Klimakonferenz in Kopenhagen im Dezember. In Kopenhagen sollen sich 190 Länder auf ein neues Klimaabkommen einigen, dass das Kyoto-Protokoll ablösen soll, das 2012 ausläuft. Man kann also nur hoffe, dass die eine Stunde Lichter ausschalten im Rahmen der Earth Hour von den Politikern wahrgenommen worden wird.

Earth Hour 2009

Bild: YouTube

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