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Ehefrau sagt: Robin Williams litt an Parkinson im Frühstadium

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Schauspieler Robin Williams musste gegen mehr Krankheiten ankämpfen, als bisher bekannt war: Susan Schneider, die Ehefrau des Oscarpreisträgers erklärte jetzt, dass ihr verstorbener Mann nicht nur Depressionen und Angstzustände hatte, sondern auch noch unter Parkinson im Frühstadium litt. Als dies trieb den Megastar wohl zum Selbstmord.

Seine Filme waren meistens sehr humorvoll, sein Leben aber nicht. Robin Williams hatte Alkohol- und Drogenprobleme sowie Depressionen. Schwere Angstzustände machten ihm zu schaffen. In einem Interview antwortete er mal auf die Frage, vor was er Angst habe mit: "Vor allem." Doch die Parkinson-Krankheit war noch nicht bekannt. Williams sei noch nicht bereit gewesen, dies öffentlich zu machen, sagte Susan Schneider.

Dass ihr Ehemann so offen mit seinen anderen Problemen umging und er den Kampf gegen sein Krankheitsbild aufnahm, bezeichnet die Ehefrau als "mutig". Nach dem Suizid von Robin Williams hofft Susan Schneider jetzt, dass andere Menschen mit ähnlichen Problemen mehr Hilfe bekämen. "Robin wollte, dass wir lachen und nicht so viel Angst haben", sagte sie. Doch er selbst hat den Kampf gegen Depressionen und Angst verloren.

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Bei seinem Selbstmord am letzten Montag sei Robin Williams nüchtern gewesen, Alkohol und Drogen spielten wohl keine Rolle. Doch der endgültige toxikologische Bericht steht noch aus. Bei Parkinson handelt es sich um eine Nervenkrankheit, die vor allem ältere Menschen betrifft. Nach und nach verliert der Patient die Kontrolle über seine Gliedmaßen. Das wollte Robin Williams wohl nicht mehr erleben.

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